Marley

Geschlecht

Alter

Rasse

Farbe

Schulterhöhe

Kastriert

Aufenthaltsort

 

Patenschaft

männlich  – gechipt, geimpft, entwurmt
geboren 2017
Labrador Mischling
gelb braun
ca. 58 cm
ja
Asyl Spas in Varazdin (Kroatien)

 

Marley bedankt sich bei Sonja T. für die Patenschaft


Wichtig: Wenn wir unsere Hunde bestimmten Rassen zuordnen, so orientieren wir uns ausschließlich am Erscheinungsbild und am Verhalten (Phänotyp). Diese Zuordnung erfolgt nach bestem Wissen der LESIKA Hundehilfe e.V. und der beteiligten Tierärzte. Die Angaben entsprechen jedoch nicht zwangsläufig den Erbanlagen (Genotyp), zu deren Bestimmung ein DNA-Test erforderlich ist.

Marley - wer sucht einen trauen Freund

Erst vier Jahre alt und auf dem Sprung ins neue Heim, das wäre sein Traum. Der goldige Hundejunge sollte so schnell wie möglich im Leben ankommen.

Der Alltag im Tierheim bekommt ihm nicht so sehr, was sich heftig auch in seinem Verhalten widerspiegelt. Beim Gassi gehen und sobald er sich außerhalb des Asyls befindet, blüht er förmlich auf und zeigt sich als ein aufgeschlossener, freundlicher sowie lernwilliger Rüde er ist. Aber das ist selten, da noch so viele andere Hunde versorgt werden müssen. Zurück im Zwinger, kommt seine Angst zurück und hält ihn gefangen. Durch den hohen Stresspegel im Asyl hat er dort keine Chance  auch nur halbwegs zu entspannen.    

 

Marley kam 2019 in das Asyl Spas, nachdem er allein auf der Straße herumirrte und eingefangen wurde. Mehr wissen wir leider nicht über seine Vergangenheit, wobei man anhand seines Verhaltens erahnen kann, dass diese nicht sonderlich schön gewesen ist. Anfangs war er enorm verunsichert und überfordert und mied den Kontakt zu Menschen. Allmählich hat er es geschafft, sein Vertrauen in uns Menschen Stück für Stück wiederzufinden.

 

Marley ist im Asyl leider nicht verträglich mit seinen Artgenossen, was wahrscheinlich im wesentlichen durch die momentanen Umstände hervorgerufen wird. Wir können allerdings aus Erfahrung sagen, dass sich einige Hunde aufgrund des hohen Stresspegels und der Enge im Asyl so verhalten. In einer neuen, stabilen Umgebung und gestützt durch qualifiziertes Hundetraining kann sich das ändern. Die Adoptanten sollten dennoch grundsätzlich davon ausgehen, dass Marley auch im neuen Zuhause eine Unverträglichkeit gegenüber anderen Hunden beibehält und dementsprechend verantwortungsvoll und risikoarm damit umgehen.

 

Wir suchen seine Menschen, die ihm Liebe, Sicherheit sowie Verständnis schenken und ihm die Zeit geben, die er benötigt, um zur Ruhe kommen zu können. Menschen, die ihn nicht bedrängen, zunächst nichts von ihm erwarten und ihn einfach nur Marley sein lassen. Er braucht die Möglichkeit, anzukommen und angenommen zu werden, damit er endlich seinen wahren Charakter zeigen kann – nämlich ein liebevoller, sensibler und treuer Gefährte. Das häusliche Leben und die dazugehörigen Regeln, muss der Hundemann natürlich noch kennenlernen, denn er hatte bisher wahrscheinlich nie das Glück ein richtiges Zuhause zu haben. Er benötigt einen Einzelplatz ohne Katzen und Kleintiere in einer ruhigen und reizarmen Umgebung. Ein Haus oder eine Wohnung in ländlicher Lage mit sicher eingezäuntem Garten wäre optimal. Sicherlich würde er sich bei einer Einzelperson oder einem Paar, die auf jeden Fall hundeerfahren sein sollten, sehr wohl fühlen.

Wir wünschen uns für Marley, dass ihn ganz bald jemand in sein Herz schließt und sich ihm annimmt. Einen Menschen, der ihn zu sich holt und ihm zeigt, wie schön es sein kann, ein eigenes Zuhause zu haben und endlich Geborgenheit zu spüren. 

 

Wenn Sie diesem wunderschönen Hundebub eine Chance geben und ihn aus seiner großen Not befreien möchten, dann melden Sie sich bitte bei seiner Vermittlerin Nathalie Friz. Sie beantwortet gerne alle weiteren Fragen. 

 

 

Kontakt: juergen.lesika@brilloo.com

 

Stand: Juli 2021

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Marley bei Ankunft im Asyl: