Aktuelles

20. Februar 2019

Nach Zeit des Leidens im Straßengraben:

Hoffnung für Notfall Beba im Asyl

Beba wurde Opfer eines Autounfalls – wie schon viele andere vor ihr. Bewegungsunfähig lag sie in einem Graben neben der Straße, sichtbar für alle aufmerksamen Autofahrer. Doch die Autos fuhren vorbei, niemand hielt an ... bis endlich eine gute Seele das Asyl informierte. Beba wurde vermutlich bereits vor längerer Zeit ausgesetzt. Die Fotos zeigen ihren abgemagerten Körper. 

 

Goga schreibt: „Bebas Prognose war zunächst sehr schlecht. Doch wir geben niemals auf. Zum Glück ist ihre Wirbelsäule nicht verletzt, wie wir zunächst vermuteten. Aber ihr Becken ist gebrochen und Beba hatte schwerste Verletzungen am rechten Auge erlitten. Das Auge war leider nicht mehr zu retten und musste in einer Operation entfernt werden. Auch der Beckenbruch wurde vor kurzem operiert. Beba ist nun wieder bei uns im Asyl. Es wird noch großer Mühe bedürfen, bis Beba sich wieder erholt. Aber wir sind für sie da. 

 

Über Spenden für die medizinische Behandlung wären wir sehr glücklich. Bebas Operation ist der fünfte große medizinische Eingriff in nur einem Monat. Wir haben hohe Schulden in der Tierklinik. 

 

Ohne Ihre Unterstützung für Beba und all die anderen hätten diese Hunde keine Chance."

18. Februar 2019

Hilflos zurückgelassen

in einer Welt ohne Licht

Dieser noch namenlose Rüde ist neu im Asyl. Auch er ist ein Notfall, denn er ist blind. Nur weniges ist bekannt: Er wurde in einem Dorf zurückgelassen, ein Gürtel um seinen Hals geschlungen, daran eine Kette befestigt. Ob seine Blindheit angeboren oder erworben ist, wissen wir nicht. Sicher ist aber, dass sie nicht heilbar ist. Es geht ihm sehr schlecht im Asyl, da er sich kaum orientieren kann. Die Betreuer haben leider nicht die erforderliche Zeit, um sich mit ihm zu beschäftigen. Zudem gibt es keinen angemessenen Platz, um ihm eine sanfte Eingewöhnung zu ermöglichen. 

 

Wir suchen für den Rüden dringend ein Zuhause, gerne bei Menschen, die bereits Erfahrungen im Umgang mit sehbehinderten oder blinden Hunden haben. Das Sorgenkind ist etwa vier Jahre alt und 50 cm groß. Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an Alina Reichelt, die Ihnen für weitere Informationen gerne zur Verfügung steht. 

 

Kontakt: alreichelt@web.de

18. Februar 2019

Neues vom kleinen Bodo:

Trotz schwerer Verletzungen ein fröhlicher Hund

Nach einem längeren Aufenthalt in der Tierklinik ist Bodo seit kurzem zurück im Asyl. Kürzlich hatten wir über den Kleinen berichtet, der bei einem Autounfall schwerste Verletzungen der hinteren Wirbelsäule erlitten hat und sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befand (siehe untenstehende Meldung). Ob Bodo gelähmt bleiben wird, ist noch nicht mit Gewissheit zu sagen. Glücklicherweise haben sich seine Leberwerte deutlich verbessert, sie liegen wieder im Normalbereich. Allerdings ist die Blasenfunktion durch Bodos Rückenmarksverletzung gestört. Im Moment benötigt er einen Katheder. 

 

Die Betreuerinnen im Asyl widmen Bodo täglich viel Zeit und Mühe. Sie waschen und baden ihn mehrmals am Tag ... und brauchen eine Menge Windeln für ihn. Trotz seiner Verletzung ist Bodo ein fröhlicher und sehr lieber Hund, der geduldig jede Behandlung toleriert.

14. Februar 2019

Unser Wunsch am Valentinstag:

Futter für die Hunde im Asyl Spas

Immer wieder kommt es im Asyl zu Engpässen bei der Futterversorgung der mittlerweile 450 Hunde. Goga und ihr Team leben buchstäblich von der Hand in den Mund, von Tag zu Tag oder in guten Zeiten auch einmal von Woche zu Woche. Stets droht der Futternotstand, ganz besonders in den Wintermonaten, da die Hunde wegen der Kälte mehr Kalorien benötigen. 

 

Das möchten wir ändern! 

Erst wenn ausreichend Futter vorhanden ist, kann dann noch vorhandenes Geld zur medizinischen Versorgung der Notfälle verwendet werden. Das Asyl ist ihre einzige Hoffnung. 

 

Das sind die Fakten: 

Zur Versorgung der Hunde werden an jedem Tag 300 Kilogramm Trockenfutter benötigt. Hinzu kommen 200 Liter gekochte Fleischknochen mit verschiedenen Resten wie Schlachtabfälle und Brot. Pro Monat werden also 90 Zentner Trockenfutter benötigt. Die bescheidenen finanziellen Mittel des Asyls erlauben nur den Kauf von minderwertigem Futter mit einem geringen Proteingehalt (16 %), das von den Hunden oft nicht gern angenommen wird. Qualitativ hochwertiges Futter mit einem Gehalt zwischen 40 % und 60 %, wie wir es gewohnt sind, ist in Kroatien einfach zu teuer. Das Asyl kann es sich schlichtweg nicht leisten. Das Geld reicht kaum noch für den Kauf von kleineren Mengen Spezialfutter für kranke und alte Hunde sowie für die Welpen.

 

Den heutigen Valentinstag nehmen wir zum Anlass, nach Spendern zu suchen: liebe Tierfreunde, die uns beim Kauf von gutem Futter und bei den nötigen Transporten von Futterspenden ins Asyl finanziell unterstützen. Ganz besonders freuen wir uns über Paten, die regelmäßig zur Futterversorgung beitragen. Jeder noch so kleine Betrag hilft den Hunden!

10. Februar 2019

Ausgesetzt und lange unbeachtet:
Zwei der neuen Notfälle im Asyl

Mehrere Notfälle haben in den vergangenen Tagen Zuflucht im Asyl gefunden. Zu ihnen gehört eine kleine Hündin, die in einem furchtbaren Zustand aufgegriffen wurde. Völlig erschöpft und voller schmerzhafter Hautentzündungen irrte sie allein auf einer Feldflur umher. Sie wurde bereits dem Tierarzt vorgestellt und erhält nun die notwendige Therapie. Unter all den Wunden und dem Schmutz lässt sich bereits erahnen, wie hübsch sie ist.

Auch ein kleiner Welpe gehört zu den Neuankömmlingen. Er leidet unter Räude in einem fortgeschrittenen Stadium. Die Fotos zeigen ihn bei seiner Vorstellung in der Tierklinik. Sie sagen mehr als alle Worte es könnten. So viel Leid in einem jungen Leben. Unbeachtet, doch ganz sicher nicht unbemerkt muss auch der Kleine sich lange allein durchgeschlagen haben, bis er schließlich an einer Straße aufgelesen und in die städtische Auffangstation gebracht wurde. Wegen seines bedrohlichen Zustandes wurde er von Goga sofort ins Asyl geholt. Andere Hunde in der Auffangstation haben weniger Glück: Sie müssen warten, bis im Asyl ein Platz für sie frei wird.

9. Februar 2019

Es nimmt kein Ende:

22 Findelkinder in 3 Tagen

Monat für Monat werden zahlreiche Welpen im Asyl abgegeben, ausgesetzt aufgefunden oder aus der Auffangstation gerettet. Goga und ihr Team sind Herausforderungen gewohnt und erfolgreich erprobt im Krisenmanagement, das alltäglich ist im Asyl. Was jedoch vor kurzem geschah, ist rekordverdächtig: In nur 3 Tagen mussten 22 Welpen aufgenommen, medizinisch versorgt und untergebracht werden. 

 

Diese schwarze Mutterhündin mit ihren 8 Welpen wurde in einem Dorf nahe Varazdin in einem Schweinestall gefunden.

7 mutterlose Findelkinder haben tierliebe Menschen mitten im Wald entdeckt. Auf einem wilden Müllplatz ohne Gewissen und Herz ausgesetzt, allein, verängstigt und voller Flöhe und Parasiten. Zum Glück wurden sie noch rechtzeitig entdeckt. Auch der einzelne Welpe ist einer der Neuankömmlinge.

Weitere 6 Welpen verdanken ihr Leben einem aufmerksamen städtischen Arbeiter, der mit seinem Fahrzeug Streusalz auf die Straße ausbrachte. Gerade noch rechtzeitig wurde er auf einen Karton voller Welpen am Straßenrand aufmerksam und hat die Kleinen über Nacht aufgenommen, sie gewärmt und gefüttert. Es sind ausschließlich Mädchen, noch sehr klein, nur wenig über einen Monat alt. Wir danken dem tierlieben Streusalzfahrer von ganzem Herzen.

3. Februar 2019

Bertas Glücksmomente
in einem Leben ohne Geborgenheit

Berta ist einer der Hunde im Asyl, die niemals entdeckt wurden, die niemals eine Chance erhielten. Viele Jahre schon lebt sie im Asyl, sodass keiner mehr weiß wie lange ... vielleicht sogar ihr ganzes Leben. Bereits vor fünf Jahren, im Sommer 2013, haben wir die damals sechsjährige Hündin kennengelernt. Für kurze Zeit durfte Berta das Asyl für Fotoaufnahmen auf der benachbarten Wiese verlassen. Glücklich hat sie uns angestrahlt und auch voller Erwartung. Seitdem ist Berta in unserer Vermittlung, aber niemand hat sich jemals für sie interessiert. Ein älterer Hund bereits, unauffällig schwarz wie so viele und ein wenig dicklich zudem. Ein Hund, der das Gefühl von Geborgenheit und Liebe niemals kennenlernen durfte. Wir haben nur diese drei Fotos von ihr, neuere Bilder gibt es leider nicht.

Nun ist Berta ins Alter gekommen und mit den Jahren haben sich gesundheitliche Probleme eingestellt. Vor zwei Jahren musste an ihrem Hinterteil ein Tumor entfernt werden, der sich zum Glück als gutartig erwies. Vor kurzem aber ist das alte Mädchen ernsthaft erkrankt. Ihre Nierenfunktion ist deutlich eingeschränkt und sie musste sich einer speziellen Dialyse unterziehen, die im Bauchraum und nicht wie gewöhnlich außerhalb des Patienten durchgeführt wird (Peritonealdialyse). Der Eingriff hat zu dem gewünschten Erfolg geführt: Bertas Nierenwerte haben sich deutlich verbessert.

Von einem schönen Zuhause für Berta wagen wir kaum mehr zu träumen. Aber wir würden uns sehr freuen, wenn das alte Mädchen eine liebe Patin oder einen Paten fände, die sie in der Zeit, die ihr bleibt, in Gedanken begleiten und durch eine Patenschaft finanziell unterstützen. Weitere Informationen zu Berta finden Sie in ihrem Portrait.

Kontakt: j-mackovic@t-online.de

2. Februar 2019

Bodo, Livio und Cico:
Ein Kampf um drei Leben

Schlechte Nachrichten erreichen uns leider aus dem Asyl.

Der kleine Bodo wurde von einem Auto angefahren und lag drei Tage hilflos im Schnee, bevor sich jemand seiner erbarmte. Er wurde zunächst in die städtische Auffangstation gebracht. Schon bei Gogas Ankunft in der Auffangstation war offenkundig, dass Bodo schwerste Verletzungen erlitten hat. Der Kleine wurde sofort in die Klinik transportiert, wo er zunächst geröntgt wurde. Da die herkömmlichen Röntgenbilder keine eindeutige Diagnose erlaubten, musste in einem zweiten Schritt eine weitere Röntgenuntersuchung unter Gabe eines Kontrastmittels durchgeführt werden. Diese bestätigte die schlimmen Befürchtungen: Es liegt ein Bruch im Bereich der hinteren Wirbelsäule vor. Goga schrieb uns traurig nach der Untersuchung: „Bodo spürt seine hinteren Beine nicht und wird gelähmt bleiben.“

Das war vor drei Tagen. Aktuell zeigt Bodo ein klein wenig Gefühl in einem seiner Hinterbeine, aber es geht ihm weiterhin sehr schlecht. Seine Leber und Bauchspeicheldrüse arbeiten nicht gut und seit drei Tagen verweigert Bodo jede Nahrung. Goga und ihr Team kämpfen um ihn. Alle bangen um das kleine Leben.

Auch Livio ist Opfer eines Verkehrsunfalls. Neben leichteren Kopfverletzungen erlitt er beim Aufprall einen Beckenbruch. Goga und ihr Team dachten zunächst, dass er nicht überleben würde. Aber sie wurden eines Besseren belehrt. Die vor wenigen Tagen erfolgte Operation hat das tapfere Männlein gut überstanden und derzeit besteht Anlass zur Hoffnung. Wie Bodo ist auch Livio ein kleiner Hund, gerade einmal zehn Kilo leicht.

Der kleine Cico wurde bereits vor einer Woche gefunden. Er hatte in einer Mulde im Feld Schutz vor den eisigen Temperaturen gesucht. Wahrscheinlich wurde er dort ausgesetzt, weggeworfen wie ein Stück Müll. Wie lange der etwa 8 Wochen alte Welpe dort ausharren musste, wissen wir nicht. Doch Cico war in einem sehr schlechten Zustand, als er gefunden wurde, fürchterlich abgemagert und voller Flöhe und Parasiten. Auch nach einer Woche intensiver Pflege im Asyl geht es ihm noch nicht besser. Derzeit will er einfach nicht fressen. Die Betreuer im Asyl tun alles für ihn, was möglich ist, aber wie bei Bodo ist mit dem Schlimmsten zu rechnen.

Bitte senden Sie Bodo, Livio und Cico positive Energie! Niemand weiß, ob sie ihren Überlebenskampf gewinnen werden. Goga und ihr Team tun alles, um jedem der drei dabei zu helfen – und das kostet Geld. Deshalb bitten wir Sie trotz des ungewissen Ausgangs um Spenden für die Behandlung der kleinen Patienten. Wir werden wieder berichten, sobald es Neuigkeiten gibt.

26. Januar 2019

Liebe und Wärme für Donana

An einer Kette hat Donana ihr ganzes bisheriges Leben verbracht. Eine zugige Holzhütte voller Löcher ist das Zuhause der schwarzen Labrador-Mischlingshündin – der Ort, an dem sie sechs traurige Jahre überdauert hat. Winter und Sommer, bei Nässe und Frost, zitternd vor Kälte, im eigenen Kot und Urin: ein Ort voller Angst und Unsicherheit und ein Ort ohne jede Liebe. In jedem Jahr hat sie Welpen geboren, die ihr jedoch genommen wurden, die nicht leben durften. Nur zwei von ihnen wurden nicht getötet. Über das traurige Schicksal von Donana und von ihren beiden Söhne Lolek und Bolek hatten wir bereits am 10. November 2018 berichtet.

Endlich gibt es gute Neuigkeiten: Lolek und Bolek durften bereits nach Deutschland ausreisen und auch für Donana wird schon bald ein neues Leben beginnen. Dank einer lieber Patin darf sie in eine gute Hundepension in Kroatien umziehen und wird bis zu ihrer Vermittlung mit allem versorgt, was sie bisher entbehren musste: Bewegungsfreiheit, ein warmes Körbchen, hochwertiges Futter und vor allem viel liebevolle Zuwendung. All das wird Donana zum ersten Mal erleben und es wird ihr den Weg in ein neues Leben weisen. Die sechsjährige Hündin wird Zeit brauchen, bis sie ihr Herz verschenkt. Aber wir wünschen uns sehr, dass Donana ihre Chance bekommt und jemand das wunderbare Wesen hinter ihren ängstlichen Augen entdeckt.

Wenn Sie Donana ein Zuhause schenken möchten, kontaktieren Sie bitte ihre Vermittlerin Jasna Mackovic. Weitere Informationen und Fotos finden Sie in Donanas Portrait.

Kontakt: j-mackovic@t-online.de

23. Januar 2019

Gute Neuigkeiten von Ruf und Stela

Nachrichten voller Hoffnung erreichen uns aus dem Asyl: Den Notfällen Stela und Ruf geht es besser!

Ruf ist nach seiner erfolgreichen Wirbelsäulen-Operation bereits zurück im Asyl. Wie bei jeder Rehabilitation ist sein Zeitplan nun eng getaktet: dreimal am Tag Verbandwechsel, Wundpflege, physiotherapeutische Übungen, dazu fressen und schlafen. Bisher ist sein Zustand stabil und er zeigt guten Appetit. Auch eine Infektion, die sich nach der Operation eingestellt hatte, ist gut überstanden. Lediglich ein Hämatom ist zurückgeblieben.

Die Tierärzte sind mit dem bisherigen Verlauf der Genesung zufrieden und hoffen, dass sich auch die schwache Inkontinenz zurückbilden wird. In den nächsten Tagen muss Ruf noch einmal zur Kontrolle in die Klink in Slowenien. Auch steht ein kleiner Eingriff am hinteren Knie aus, das bei dem Unfall verletzt wurde. Bei allem zeigt Ruf ein wunderbares Wesen, ist geduldig und allen Menschen sehr zugetan. Er ist ein Traumhund, sagt Goga.

Stela ist ebenfalls auf dem Weg der Besserung und hat die erste Operation, bei der Blutgerinnsel aus dem Gehirn entfernt wurden, gut verkraftet. Neurologisch ist sie stabil. Daher kann bereits in den nächsten Tagen ein zweiter Eingriff erfolgen, bei dem frakturierte Teile des Schädelknochens chirurgisch entfernt werden. Stela ist weiterhin sehr tapfer und ein allerliebstes Hundemädchen obendrein. In der Klinik wird sie von allen gelobt für ihr liebes Wesen bei den Behandlungen.

Wir von Lesika sind tief beeindruckt und dankbar angesichts der großen Hilfsbereitschaft und Anteilnahme am Schicksal von Stela und Ruf. Durch Spenden lieber Tierfreunde sind die Kosten für die bereits erfolgten Operationen zum größten Teil gedeckt. Herzlichen Dank an alle, die so sehr geholfen haben! Wir suchen weiterhin Paten, die die beiden noch ausstehenden Operationen von Stela und Ruf sowie Stelas Klinikaufenthalt mit einer Spende finanziell unterstützen.

11. Januar 2019

Hoffnung für Stela und Ruf

Neue Nachrichten von Stela lassen auf Gutes hoffen. Die kleine Hündin hat eine erste Operation gut überstanden und ist derzeit stabil. Dem Eingriff sind umfangreiche Untersuchungen vorangegangen. Die Computertomographie zeigt schwere Verletzungen des Schädels, die sich vor allem im Bereich des Scheitelbeins (Parietalknochen) befinden. Durch die starken Schläge auf den Kopf ist es zudem zu massiven Einblutungen in Stelas Gehirn gekommen.  

 

Die Operation wurde in einer Spezialklinik im nahen Slowenien durchgeführt, die über ein international renommiertes Team von Neurochirurgen und optimale Möglichkeiten der Diagnostik verfügt. Dieser Glücksfall hat Stela vermutlich das Leben gerettet. Sie befindet sich derzeit auf der Intensivstation, trinkt bereits und nimmt erste Futterhäppchen zu sich. Zur großen Freude aller hat sie heute sogar das erste Mal gebellt. Die behandelnden Ärzte sind optimistisch. 

 

Wenn keine Komplikationen auftreten, müssen in einer zweiten Operation in rund einer Woche noch Knochenteile aus dem Gehirn entfernt werden. Zunächst muss sich Stela jedoch erholen. Vor ihr liegt eine lange Zeit der Genesung, aber die kleine Hündin ist geduldig und hat einen starken Lebenswillen. Goga und ihr Team sind stolz auf das kleine, mutige Wesen und bedanken sich von Herzen bei allen, die bereits geholfen haben: "Erst Sie machen es möglich, dass wir für Stela kämpfen!" Gegen den 31-jährigen Täter wurde inzwischen polizeiliche Strafanzeige gestellt.

Hoffnungsvolle Neuigkeiten gibt es auch von Ruf. Der hübsche Rüde hatte bei einem Autounfall schwerste Verletzungen an der Wirbelsäule erlitten und lag stundenlang unbeachtet am Straßenrand. Am 7. Januar hatten wir bereits über ihn berichtet. Einen Tag nach Stela wurde auch er in der slowenischen Neurochirurgie operiert. Wie Goga berichtet, sind die Prognosen sehr gut. Sehr wahrscheinlich wird er wieder laufen können, aber noch besteht die Möglichkeit einer Inkontinenz, die eine weitere, kleinere Operation nötig machen würde. Dies muss noch abgewartet werden. 

 

Ruf ist allerliebst und von wunderbarem Wesen. Er ist erst sieben Monate alt und befindet sich noch im Wachstum. Schon jetzt wiegt er 28 Kilogramm, er ist also ein großer und schwerer Hund. Die Kosten für die Operation und Behandlung sind enorm: rund 2.500 Euro. Als einzige Alternative wäre die Euthanasie geblieben ... Ein Blick in seine Augen beantwortet alle Fragen.

Wenn Sie für die medizinische Behandlung von Stela oder Ruf spenden möchten, geben Sie auf ihrer Überweisung bitte den Namen des jeweiligen Hundes an.

Herzlichen Dank im Namen von Stela und Ruf!

7. Januar 2019

Ein abscheulicher Fall von Misshandlung: 

Stela kämpft um ihr Leben

Als wären die Notfälle der vergangenen Wochen nicht Leid genug, kam am vergangenen Samstag ein abscheulicher Fall von Misshandlung hinzu. Diese kleine Hündin wurde von ihrem Besitzer, dem Menschen, dem sie vertraute, fast erschlagen. Ein aufmerksamer Nachbar des Besitzers sah die beiden im Auto davonfahren, nahm zufällig den gleichen Weg und entdeckte kurz darauf im Wald eine Blutspur im Schnee. Sie endete in einem Graben, aus dem er ein Wimmern vernahm. Er verständigte sofort die Polizei und einen Tierarzt, die in kürzester Zeit zur Stelle waren.

 

Der Hündin waren durch Schläge mit einem Stein schwerste Kopfverletzungen zugefügt worden. Auch hat sie wahrscheinlich ein Auge verloren. Sie wurde unverzüglich in die Tierklinik gebracht und medizinisch versorgt. Im Moment kämpft sie noch immer um ihr Leben. Goga gab ihr den Namen Stela. Die polizeilichen Ermittlungen sind derzeit im Gange. Der Besitzer gab an, dass Stela Hühner gerissen hätte. 

 

Um das Ausmaß von Stelas Verletzungen zu diagnostizieren, muss eine Computertomographie des Kopfes durchgeführt werden. Doch die Kliniken im Umkreis von Varazdin sind dafür nicht ausgerüstet. Daher wurde Stela heute von Goga in eine Spezialklinik im nahen Slowenien gebracht. Falls nötig, wird dort eine Operation erfolgen. Die zu erwartenden Kosten belaufen sich auf mindestens 1.500 Euro.

 

Wir wissen nicht, ob Stela überleben wird und auch nicht, ob Schäden zurückbleiben werden. Dennoch bitten wir dringend um Unterstützung für Stelas Behandlung. Goga ist auf Ihre Hilfe angewiesen. Wenn Sie für die medizinische Versorgung der kleinen Hündin spenden möchten, geben Sie auf ihrer Überweisung bitte den Namen „Stela“ an. 

Lieben Dank im Namen von Stela!

7. Januar 2019

Eine Bilanz der vergangenen 14 Tage:

Der ganz normale Wahnsinn im Asyl Spas

Das neue Jahr begann wie das alte endete. In den vergangenen 14 Tagen hat das Asyl wieder zahlreichen Zuwachs bekommen: Die schwarz-weiße Hündin auf dem nebenstehenden Foto wurde zwei Tage vor Weihnachten hochträchtig aufgenommen. Gerade noch rechtzeitig, denn bereits am nächsten Tag wurden ihre Welpen geboren.

 

Am Weihnachtstag wurde dann eine zweite Mama mit einem einzigen schwarzen Welpen in einem Dorf gefunden.

 

Hinzu gesellt sich eine siebenjährige Dackelmix-Hündin, die mit ihrem Nachwuchs eine weitere Kinderstube im Asyl bezog. All diese Welpen dürfen nun umsorgt von ihren Müttern und den Betreuern in der Sicherheit des Welpenhauses heranwachsen.

Weniger Glück haben die vier braunen und schwarzen Hundebabys. Sie wurden ihrer Mutter entrissen und im Dunkel der Nacht vor Silvester in einer Tasche vor dem Asyl abgestellt. Auch wenn im Asyl alles für sie getan wird, kann das ihre Mutter nicht ersetzen. Doch nicht nur Mütter und Welpen haben in den vergangenen zwei Wochen im Asyl Zuflucht gefunden.

 

Am Weihnachtstag durften auch zwei hübsche, schwarz-weiße Rüden einziehen. Sie wurden von der Straße gerettet – zwar völlig erschöpft, aber unbeschadet. 

Auch Notfälle mussten in den vergangenen Tagen aufgenommen werden: Der weiße Retriever hat sich bei einem Autounfall den Kiefer gebrochen und Verletzungen an der Pfote erlitten. Das Foto zeigt ihn bei seinem Auffinden. Nach einer mehrtägigen Versorgung in der Tierklinik ist er inzwischen ins Asyl umgezogen. Seine Prognose ist günstig.

 

Fraglich ist dagegen die Genesung des schwarz-weißen Rüden. Auch er ist Opfer eines Autounfalls und wurde am vorigen Wochenende mit schweren Verletzungen der Wirbelsäule gefunden. Das Ausmaß seiner Verletzungen wird derzeit untersucht. Noch liegt keine endgültige Diagnose vor, aber wahrscheinlich wird er gelähmt bleiben. Er hat den Namen Ruf bekommen.

Keiner von uns vermag sich vorzustellen, welchen Belastungen Goga und ihr Team Tag für Tag standhalten müssen. Für sie gibt es kein Wochenende und keine Feiertage. Sie kümmern sich, wenn andere wegschauen. Sie sind da für ihre Hunde, wenn geboren und wenn gestorben wird. Sie mildern das Leid, das andere verursachen. Sie geben das Beste, das ein Mensch geben kann. 

 

Sie verdienen unsere Unterstützung bei ihrer Arbeit! Die Möglichkeiten dafür sind vielfältig. Auch Sie können helfen! Sei es durch eine so dringend benötigte Geld- oder Futterspende, durch eine Patenschaft für einen "Vergessenen" oder Senior oder indem sie einem unserer Hunde ein liebevolles Zuhause schenken – etwas, das die allermeisten Hunde im Asyl noch niemals hatten. 

 

Kontakt: meri.lesika@gmx.de