Aktuelles

11. Januar 2019

Hoffnung für Stela und Ruf

Neue Nachrichten von Stela lassen auf Gutes hoffen. Die kleine Hündin hat eine erste Operation gut überstanden und ist derzeit stabil. Dem Eingriff sind umfangreiche Untersuchungen vorangegangen. Die Computertomographie zeigt schwere Verletzungen des Schädels, die sich vor allem im Bereich des Scheitelbeins (Parietalknochen) befinden. Durch die starken Schläge auf den Kopf ist es zudem zu massiven Einblutungen in Stelas Gehirn gekommen.  

 

Die Operation wurde in einer Spezialklinik im nahen Slowenien durchgeführt, die über ein international renommiertes Team von Neurochirurgen und optimale Möglichkeiten der Diagnostik verfügt. Dieser Glücksfall hat Stela vermutlich das Leben gerettet. Sie befindet sich derzeit auf der Intensivstation, trinkt bereits und nimmt erste Futterhäppchen zu sich. Zur großen Freude aller hat sie heute sogar das erste Mal gebellt. Die behandelnden Ärzte sind optimistisch. 

 

Wenn keine Komplikationen auftreten, müssen in einer zweiten Operation in rund einer Woche noch Knochenteile aus dem Gehirn entfernt werden. Zunächst muss sich Stela jedoch erholen. Vor ihr liegt eine lange Zeit der Genesung, aber die kleine Hündin ist geduldig und hat einen starken Lebenswillen. Goga und ihr Team sind stolz auf das kleine, mutige Wesen und bedanken sich von Herzen bei allen, die bereits geholfen haben: "Erst Sie machen es möglich, dass wir für Stela kämpfen!" Gegen den 31-jährigen Täter wurde inzwischen polizeiliche Strafanzeige gestellt.

Hoffnungsvolle Neuigkeiten gibt es auch von Ruf. Der hübsche Rüde hatte bei einem Autounfall schwerste Verletzungen an der Wirbelsäule erlitten und lag stundenlang unbeachtet am Straßenrand. Am 7. Januar hatten wir bereits über ihn berichtet. Einen Tag nach Stela wurde auch er in der slowenischen Neurochirurgie operiert. Wie Goga berichtet, sind die Prognosen sehr gut. Sehr wahrscheinlich wird er wieder laufen können, aber noch besteht die Möglichkeit einer Inkontinenz, die eine weitere, kleinere Operation nötig machen würde. Dies muss noch abgewartet werden. 

 

Ruf ist allerliebst und von wunderbarem Wesen. Er ist erst sieben Monate alt und befindet sich noch im Wachstum. Schon jetzt wiegt er 28 Kilogramm, er ist also ein großer und schwerer Hund. Die Kosten für die Operation und Behandlung sind enorm: rund 2.500 Euro. Als einzige Alternative wäre die Euthanasie geblieben ... Ein Blick in seine Augen beantwortet alle Fragen.

Wenn Sie für die medizinische Behandlung von Stela oder Ruf spenden möchten, geben Sie auf ihrer Überweisung bitte den Namen des jeweiligen Hundes an.

Herzlichen Dank im Namen von Stela und Ruf!

7. Januar 2019

Ein abscheulicher Fall von Misshandlung: 

Stela kämpft um ihr Leben

Als wären die Notfälle der vergangenen Wochen nicht Leid genug, kam am vergangenen Samstag ein abscheulicher Fall von Misshandlung hinzu. Diese kleine Hündin wurde von ihrem Besitzer, dem Menschen, dem sie vertraute, fast erschlagen. Ein aufmerksamer Nachbar des Besitzers sah die beiden im Auto davonfahren, nahm zufällig den gleichen Weg und entdeckte kurz darauf im Wald eine Blutspur im Schnee. Sie endete in einem Graben, aus dem er ein Wimmern vernahm. Er verständigte sofort die Polizei und einen Tierarzt, die in kürzester Zeit zur Stelle waren.

 

Der Hündin waren durch Schläge mit einem Stein schwerste Kopfverletzungen zugefügt worden. Auch hat sie wahrscheinlich ein Auge verloren. Sie wurde unverzüglich in die Tierklinik gebracht und medizinisch versorgt. Im Moment kämpft sie noch immer um ihr Leben. Goga gab ihr den Namen Stela. Die polizeilichen Ermittlungen sind derzeit im Gange. Der Besitzer gab an, dass Stela Hühner gerissen hätte. 

 

Um das Ausmaß von Stelas Verletzungen zu diagnostizieren, muss eine Computertomographie des Kopfes durchgeführt werden. Doch die Kliniken im Umkreis von Varazdin sind dafür nicht ausgerüstet. Daher wurde Stela heute von Goga in eine Spezialklinik im nahen Slowenien gebracht. Falls nötig, wird dort eine Operation erfolgen. Die zu erwartenden Kosten belaufen sich auf mindestens 1.500 Euro.

 

Wir wissen nicht, ob Stela überleben wird und auch nicht, ob Schäden zurückbleiben werden. Dennoch bitten wir dringend um Unterstützung für Stelas Behandlung. Goga ist auf Ihre Hilfe angewiesen. Wenn Sie für die medizinische Versorgung der kleinen Hündin spenden möchten, geben Sie auf ihrer Überweisung bitte den Namen „Stela“ an. 

Lieben Dank im Namen von Stela!

7. Januar 2019

Eine Bilanz der vergangenen 14 Tage:

Der ganz normale Wahnsinn im Asyl Spas

Das neue Jahr begann wie das alte endete. In den vergangenen 14 Tagen hat das Asyl wieder zahlreichen Zuwachs bekommen: Die schwarz-weiße Hündin auf dem nebenstehenden Foto wurde zwei Tage vor Weihnachten hochträchtig aufgenommen. Gerade noch rechtzeitig, denn bereits am nächsten Tag wurden ihre Welpen geboren.

 

Am Weihnachtstag wurde dann eine zweite Mama mit einem einzigen schwarzen Welpen in einem Dorf gefunden.

 

Hinzu gesellt sich eine siebenjährige Dackelmix-Hündin, die mit ihrem Nachwuchs eine weitere Kinderstube im Asyl bezog. All diese Welpen dürfen nun umsorgt von ihren Müttern und den Betreuern in der Sicherheit des Welpenhauses heranwachsen.

Weniger Glück haben die vier braunen und schwarzen Hundebabys. Sie wurden ihrer Mutter entrissen und im Dunkel der Nacht vor Silvester in einer Tasche vor dem Asyl abgestellt. Auch wenn im Asyl alles für sie getan wird, kann das ihre Mutter nicht ersetzen. Doch nicht nur Mütter und Welpen haben in den vergangenen zwei Wochen im Asyl Zuflucht gefunden.

 

Am Weihnachtstag durften auch zwei hübsche, schwarz-weiße Rüden einziehen. Sie wurden von der Straße gerettet – zwar völlig erschöpft, aber unbeschadet. 

Auch Notfälle mussten in den vergangenen Tagen aufgenommen werden: Der weiße Retriever hat sich bei einem Autounfall den Kiefer gebrochen und Verletzungen an der Pfote erlitten. Das Foto zeigt ihn bei seinem Auffinden. Nach einer mehrtägigen Versorgung in der Tierklinik ist er inzwischen ins Asyl umgezogen. Seine Prognose ist günstig.

 

Fraglich ist dagegen die Genesung des schwarz-weißen Rüden. Auch er ist Opfer eines Autounfalls und wurde am vorigen Wochenende mit schweren Verletzungen der Wirbelsäule gefunden. Das Ausmaß seiner Verletzungen wird derzeit untersucht. Noch liegt keine endgültige Diagnose vor, aber wahrscheinlich wird er gelähmt bleiben. Er hat den Namen Ruf bekommen.

Keiner von uns vermag sich vorzustellen, welchen Belastungen Goga und ihr Team Tag für Tag standhalten müssen. Für sie gibt es kein Wochenende und keine Feiertage. Sie kümmern sich, wenn andere wegschauen. Sie sind da für ihre Hunde, wenn geboren und wenn gestorben wird. Sie mildern das Leid, das andere verursachen. Sie geben das Beste, das ein Mensch geben kann. 

 

Sie verdienen unsere Unterstützung bei ihrer Arbeit! Die Möglichkeiten dafür sind vielfältig. Auch Sie können helfen! Sei es durch eine so dringend benötigte Geld- oder Futterspende, durch eine Patenschaft für einen "Vergessenen" oder Senior oder indem sie einem unserer Hunde ein liebevolles Zuhause schenken – etwas, das die allermeisten Hunde im Asyl noch niemals hatten. 

 

Kontakt: meri.lesika@gmx.de

29. Dezember 2018

Wir trauern um Gabi Tiews:

Es ist egal, zu welchem Zeitpunkt man einen Menschen verliert,

es ist immer zu früh und es tut immer weh!

Unsere wunderbare Tierschutzkollegin, liebe Freundin und Weggefährtin Gabi Tiews ist völlig unerwartet verstorben. Gabi ist ganz plötzlich im Alter von nur 63 Jahren gestorben. Nichts deutete darauf hin, keine Vorerkrankung, kein Unwohlsein, keine Symptome. Diese Nachricht traf uns alle wie ein Schlag und so richtig wahr haben wollen wir es nicht. 

 

Gabi war nicht nur seit Jahrzehnten im Tierschutz engagiert und unverzichtbare Pflegestelle für unzählige Hunde in großer Not. Sie war auch häufig die einzige Chance für traumatisierte, kranke oder „verlorene“ Hundeseelen, die sonst keinen Platz gefunden hätten. Gabi hat sie alle in ihre Arme und ihr Herz geschlossen, bei ihr durften sie zu sich kommen, erstmals Wärme und Geborgenheit erfahren und heilen an Körper und Seele. 

 

Gabi war für uns alle, die sie kannten, eine liebe Freundin: unprätentiös, mit wunderbarem Humor, Selbstironie und sehr viel Herzenswärme gesegnet.

 

So beschrieb sich Gabi vor einigen Jahren selbst:

Ich bin schon seit vielen Jahren als Pflegestelle tätig. Aufmerksam geworden auf das Asyl Spas bin ich durch zwei arme ältere Hundemädchen, die mir so leidgetan haben. Beide habe ich als Pflegestelle begleitet, sie sind nun schon lange in einem schönen Zuhause und ich bin bei den Hunden aus dem Asyl Spas „hängengeblieben“. Das war 2009, glaube ich. 

 

Im Besonderen mag ich die ängstlichen und schwierigen Hundis und die, die keiner haben möchte, weil sie zu krank, alt und unscheinbar sind. Diese Hunde begleite ich und bereite sie auf ihr zukünftiges Leben vor und freue mich unsagbar, wenn ich erlebe, wie sie aufblühen und in ihr neues Leben gehen!

 

Liebe Gabi, wir danken Dir von Herzen für deine großartige Unterstützung. Du warst mit deiner Leidenschaft und Liebe immer ein Vorbild für uns. Wir werden Dich vermissen.

 

23. Dezember 2018

Weihnachten - die Zeit der alten Hunde

Schon lange warten sie darauf entdeckt zu werden, manche von ihnen ihr ganzes Leben: die alten und älteren Hunde im Asyl. Dabei sind sie ganz besondere Hunde: anspruchslos, dankbar und ungläubig staunend über jede Zuwendung. Sie erwarten nichts, haben aber unendlich viel zu geben. Jede Ansprache, jedes Streicheln, ein eigener Futternapf und Hundekorb, selbst ein Quietschtier empfinden sie wie ein kleines Wunder. Ihre Bescheidenheit ist berührend. Jeder, der einmal einen alten Hund adoptiert hat, ihn Fürsorge und Liebe spüren ließ und seine Dankbarkeit in sich aufnahm, kennt diese wundervolle Erfahrung.

 

Ältere Hunde gehen oft eine sehr tiefe und innige Beziehung zu ihren Menschen ein und geben hundertfach zurück, was ihnen selbst gegeben wird. Trotz alledem haben ältere Hunde nur geringe Chancen auf Vermittlung. Zur Weihnachtszeit möchten wir einige von ihnen vorstellen in der Hoffnung, dass sie Herzen berühren und doch noch ein Zuhause finden. 

 

Ali und die nachfolgenden Hunde kannten wir bisher noch nicht, sie sind daher nicht auf unseren Vermittlungsseiten zu finden. Wir haben jeweils nur ein einziges Foto von ihnen. Bei ernsthaftem Interesse erfragt Ihre Ansprechpartnerin Alina Reichelt aber sehr gerne alle gewünschten Informationen im Asyl.

 

Kontakt: alreichelt@web.de

Die untenstehenden Hunde sind dagegen bereits in unserer Vermittlung. Weitere Fotos und Informationen zu ihnen sowie die Kontaktdaten ihrer Ansprechpartner finden Sie auf unseren Vermittlungsseiten. Klicken Sie dazu einfach auf den Namen des jeweiligen Hundes: 

AmonZeko, Biba, Boni, Medo (und Meda), Rex, DarkCufa und Zip, der Jüngste im Bunde.

Wir wissen nicht, wie viel Zeit jedem dieser Hunde noch gegeben ist. Aber Hunde leben im Hier und Jetzt und dieses JETZT ist es, was zählt. Genau deshalb ist es ganz anders, wenn solche älteren Hunde am Ende ihrer Zeit gehen. Dann steht nicht der Verlust im Vordergrund. Vielmehr werden Sie spüren und wissen, dass hier ein Wesen doch noch sein spätes Glück und eine Seele ihre Liebe gefunden hat.

 

Es geht nicht darum, 

dem Leben mehr Tage zu geben, 

sondern den Tagen mehr Leben. 

Cicely Saunders, 

englische Krankenschwester, Sozialarbeiterin und Ärztin.

20. Dezember 2018

Vom Himmel hoch da kam es her:
Ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art

Ein ganz ungewöhnliches Geschenk hat im Asyl große Freude bereitet: Dank der großzügigen Spende einer lieben Tierfreundin konnte ein Container angeschafft werden, der dringend benötigt wurde.

 

In ihm können nun Futter, Decken, Handtücher und andere Textilien geschützt vor Feuchte und Nässe gelagert werden.

 

Traurig sind allein die diebischen Nager: Sie haben ab sofort endgültig keinen Zugang mehr.

 

Ein riesengroßes
Dankeschön
an die liebe Spenderin!

20. Dezember 2018

Welt außer Reichweite:
Noch ein Opfer der Kettenhaltung

Am Ufer der Drave wurde diese hübsche Hündin vor kurzem gefunden. Rund um ihren Hals zieht sich eine tiefe vereiterte Wunde – ein deutlicher Hinweis auf Kettenhaltung. Ob Nachbarn, Freunde oder die Familie: Offenbar haben sie alle weggeschaut oder aber es geduldet. Wann hat das endlich ein Ende? Mit dem neuen kroatischen Tierschutzgesetz steht seit Oktober 2017 ein rechtliches Instrument zur Verfügung. Doch es braucht auch Menschen, die hinschauen und tätig werden.

14. Dezember 2018

Neuer Nachwuchs im Asyl:

Zuflucht für zwei Mamas und ihre Babys

Das Asyl Spas ist wieder einmal die letzte Rettung für kleine Familien. Erst vor wenigen Tagen wurde ein hochträchtige Hündin aufgenommen – gerade noch rechtzeitig, wie sich kurz darauf zeigte. In der darauffolgenden Nacht begann ein Geburtsvorgang voller Komplikationen. Es wurde eine sehr lange Nacht und schließlich half nur noch ein Kaiserschnitt. 7 Welpen kamen zur Welt, vier davon braun und drei davon schwarz. Der Mama, die den schönen Namen Klara erhalten hat, geht es den Umständen entsprechend gut. Auch ihre Babys sind derzeit wohlauf. 

 

Eine schwarze Mutterhündin mit ihren Welpen wurde fast zeitgleich mit Klara aufgenommen. Die Augen der Kleinen sind noch geschlossen. Wie bei Klara sind es 7 an der Zahl. 

Die 7 ist seit Jahrtausenden in nahezu allen Kulturen eine Zahl mit herausragender Bedeutung, eine Glückszahl. Die Wurzeln dafür liegen in den Ursprüngen unserer Zivilisation. Schon für die Völker der Antike war die 7 eine von den Göttern bevorzugte Zahl.

Sogar zweimal die 7 soll im Asyl den beiden Mamas und all ihren Babys Glück bringen!

12. Dezember 2018

In einer Klärgrube entsorgt:

Rettung für drei kleine Terriermädchen

Fast auf den Tag genau hat der Nikolaus dem Asyl Zuwachs beschert: drei kleine Schwestern, die in einem Dorf aus einer Klärgrube befreit wurden. Wie sie dort hineingerieten, wissen wir nicht, aber das Schlimmste ist zu befürchten. Die Fotos zeigen sie kurz nach ihrer Rettung, schrecklich verängstigt, durchnässt, bedeckt mit menschlichen Exkrementen und zitternd vor Kälte.

 

Das Baden im Welpenhaus war unvermeidlich und für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Denn die drei Kleinen haben bewiesen, dass sie scharfe Zähne besitzen. Doch Amalija meisterte die Situation mit gewohnter Souveränität. Am Ende des Tages war die schwierige Mission erfolgreich erfüllt und unter all dem Schmutz kamen drei hübsche Mädels zum Vorschein. In der Sicherheit des Welpenhauses können sie nun zur Ruhe kommen und lernen wieder Vertrauen zu fassen.

Dezember 2018

Adventskalender 2018

Es gibt ihn in allen möglichen Varianten: gefüllt mit Schokolade, Alkohol oder Spielsachen. Es gibt jedoch auch selbstgemachte und mit liebevollen Kleinigkeiten versehene Varianten, die für unsere Lieben gedacht sind. Die Rede ist vom traditionellen Adventskalender.

 

In unserem Adventskalender sind 24 zuckersüße Welpen versteckt, die stellvertretend für die derzeit über 70 Welpen im Asyl stehen. Für jeden der Kleinen suchen wir einen Impfpaten. Denn ohne Impfung ist das Überleben der Welpen in Gefahr. Erst durch eine viermalige Impfung wird die Grundimmunisierung sichergestellt.

 

Als Impfpate oder Impfpatin finanzieren Sie die viermalige Impfung eines Welpen Ihrer Wahl mit einem einmaligen Beitrag in Höhe von 100 Euro. Darin enthalten sind 20 Euro für jede der vier Impfungen sowie nochmals 20 Euro für das Ausstellen des Impfpasses.

 

Außerdem kann der Pate seinem Patenkind einen Namen geben, der ihm am besten gefällt.

 

Wir werden jeden Tag ein Türchen öffnen und die Sicht auf eine kleine Fellnase freigeben. Wäre es nicht schön am Weihnachtsfest zu wissen, dass alle süßen Vierbeiner nicht vergessen sind und es Menschen gibt, die sich um sie sorgen?

 

Wenn Sie einer dieser ganz besonderen Menschen sein möchten oder ein besonderes Geschenk suchen, dann suchen Sie nicht weiter: Übernehmen oder verschenken Sie eine Impfpatenschaft für einen Welpen aus dem Asyl und verschenken Sie damit die Sicherheit ein Leben zu retten.

 

Selbstverständlich werden alle Adventswelpen in unsere Vermittlung aufgenommen, sobald sie dafür bereit sind. 

Falls Sie Pate oder Patin werden möchten oder sich in einen der Welpen verliebt haben und ihn für immer in Ihr Herz und Ihr Zuhause aufnehmen möchten , wenden Sie sich bitte an unsere Welpenmama Alina Reichelt .

 

Kontakt Impfpatenaktion und Welpenvermittlung: Alina Reichelt

Mail: alreichelt@web.de

Aktueller Status der Adventswelpenaktion:

Hier eine Übersicht der aufgedeckten Welpenmädchen und -jungs. Bei den glücklichen Welpen, die bereits einen Paten gefunden haben wird der Name des Paten und der vergebene Welpenname eingetragen. 

 

Welpe Nr. 1  >>> Pate   Thomas S.     >>> Kira

Welpe Nr. 2  >>> Patin  Carola D.       >>> Andrei

Welpe Nr. 3  >>> Patin  Tanja B.         >>> Mathilda

Welpe Nr. 4  >>> Patin Iris A.               >>> Anjali

Welpe Nr. 5  >>> Patin Carola D.        >>> Lupo

Welpe Nr. 6  >>> Patin Tanja B.          >>> Tilda

Welpe Nr. 7  >>> Patin Tanja H.          >>> Pancake

Welpe Nr. 8  >>> Pate  Thomas S.      >>> Roxy

Welpe Nr. 9  >>> Patin Mona-Lisa E.  >>> Ralf

Welpe Nr.10 >>> Patin Jasmin Z.        >>> Luna

Welpe Nr.11 >>> Patin Iris A.              >>> Joker

Welpe Nr.12 >>> Patin Carola D.       >>> Coral

Welpe Nr.13 >>> Patin Kerstin S.       >>> Figo

Welpe Nr.14 >>> Patin Brigitte L.       >>> Ella

Welpe Nr.15 >>> Patin Brigitte L.       >>> Lucky

Welpe Nr.16 >>> Patin Brigitta G.      >>> Lola

Welpe Nr.17 >>> Patin Teresca v.S.   >>> Jojo

Welpe Nr.18 >>> Patin Carola D.       >>> Livia

Welpe Nr.19 >>> Patin Tanja H.         >>> Aragon

Welpe Nr.20 >>> Patin Laura I.          >>> Kenya

Welpe Nr.21 >>> Patin Laura I.          >>> Lennox

Welpe Nr.22 >>> Pate Hartmut K.     >>> Annika

Welpe Nr.23 >>> Pate Hartmut K.     >>> Toni

Welpe Nr.24 >>> Pate Hartmut K.     >>> Janine

4. Dezember 2018

Unglück im Glück: Ist ein Leben ohne Schmerzen möglich?
Sie können helfen.

Lava, unser Knickohr-Mädchen war ihr ganzes Leben nicht gewollt. Viele Jahre hat sie im Asyl Spas gelebt. Es waren keine leichten Jahre, sie waren schwer und voller Entbehrungen und jetzt wissen wir, sie waren auch mit viel Schmerzen verbunden.

 

Jetzt aber ist Lava im Glück angekommen, auf einer deutschen Pflegestelle bei wundervollen Menschen, die sie sehr lieben. Lavas Pflegemama berichtet:

"Lava kam mit drei Monaten ins Asyl Spas und lebte viereinhalb Jahre ohne eine Anfrage auf Adoption dort. Ich selbst bin tätig im Tierschutz und weiß, dass schwarze Hunde noch dazu mit einer schweren Erkrankung keine guten Vermittlungschancen haben. Wir beschlossen daher, Lava auf Pflege in unsere Familie zu nehmen. Sie entwickelt sich sehr gut und verträgt sich mit allen Menschen, Katzen und Hunden. Bis heute hält eine Phase bei ihr an, die Welt neu zu entdecken und es gleicht dem Verhalten eines Welpen. Ein herzerwärmendes Szenario wenn man bedenkt, dass ihr Leben vorher ja nur vom Tierasyl geprägt war. Nun verbrachte sie ihren ,,Ersten“ Geburtstag in einer Familie.

Vom ersten Tag an fiel uns auf, dass Lava beim Gehen leicht rechtsseitig lahmte. Unsere Haustierärztin empfahl uns, Lava erst mal ankommen zu lassen, zu beobachten und Videoaufnahmen vom Gang zu tätigen. Nach dem ersten Röntgen kam dann der Verdacht auf HD und die Empfehlung einer zweiten Meinung eines Spezialisten. Die Diagnose lautete schwere HD Grad F mit ausgeprägter Arthrose!

 

Um Lava einen normalen Tagesablauf zu ermöglichen, ist eine Schmerzbehandlung erforderlich. Sie würde so gern herumtoben und mit anderen Hunden spielen, kann aber nicht mithalten aufgrund der schmerzbedingten Einschränkung. Eine beidseitige Hüft-OP kommt momentan nicht in Frage, aber eine Implantation von Gold und eine Gelenkinjektion ist die beste Empfehlung einer Klinik um eine entzündungshemmende und schmerzfreie Wirkung zu erreichen. Medikamentöse Behandlungen seien diesbezüglich nicht dauerhaft erfolgreich und schädigen außerdem langfristig Nerven- und Organsystem."

 

Aufgrund der vielen medizinischen Notfälle im Asyl und der höheren Futterkosten in den Wintermonaten sind unsere finanziellen Möglichkeiten sehr begrenzt. Um Lavas Behandlung bezahlen zu können, brauchen wir Unterstützung. 

 

Bitte helfen Sie Lava mit einer Spende zu einem Leben frei von Schmerzen! 

 

27. November 2018

Kleines Rätsel zum ersten Advent

Dieser Holzhaufen vor dem Asyl gibt ein Rätsel auf! Goga schickt uns dieses Foto und fragt mit einem Zwinkern: „Wie viele Katzen sind auf dem Bild?“ Wer es wissen will: Aufs Bild klicken und ganz genau hinschauen.

27. November 2018

Mal was Schönes zwischendurch:
Neues von Pipa

Die kleine Pipa ist Mama geworden! Die Hündin war vor kurzem hochträchtig aus der Auffangstation gerettet worden (siehe untenstehende Meldung vom 16. November 2018). Vier kleine Bärchen hat Pipa zur Welt gebracht. Goga schreibt uns: „Vier Herzen für unsere neuen Babys. Willkommen auf dieser Welt! Wir wollen gar nicht daran denken, wie es ihnen ergangen wäre, wenn sie nicht zu uns gekommen wären. Aber so sehr wir uns über jedes lebende Wesen freuen, bleibt doch die Sterilisation die einzige Möglichkeit, um uns vor Überraschungen wie dieser zu schützen.“

Pipa und die Bärchen sind wohlauf und dürfen vorläufig bei ihrer Pflegefamilie in Varazdin bleiben.

23. November 2018

Ein zauberhafter Zwergen-Doppelpack:

Mama Pina und ihre Peny

Völlig verwahrlost wurden Mama Pina und ihre Tochter Peny kürzlich aus der Auffangstation gerettet und im Asyl aufgenommen. Die reinweiße Pina ist etwa vier Jahre alt, das weiß-schwarze Töchterlein Peny erst 18 Monate. Es ist ein kleines Wunder, dass die beiden überlebt haben. 

 

Doch auch das Asyl ist auf Dauer kein guter Platz für die zwei Zwerge, die dort die Kleinsten sind. Auch hat Peny leider ein Handicap. Ihr Sehvermögen ist infolge einer Netzhautablösung deutlich eingeschränkt. Zudem leidet sie an einer Keratitis (trockene Augen). Von dieser durch mangelnde oder fehlende Tränenproduktion verursachten Krankheit sind vor allem kleine Hunderassen betroffen. Sie ist nicht heilbar, kann aber durch Augentropfen oder Augensalbe gut therapiert werden. 

 

Da Hundemama und Töchterlein sehr aneinander hängen und sich gegenseitig stützen, möchten wir sie nicht trennen. Wir suchen daher dringend ein gemeinsames Zuhause für die beiden. Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an Alina Reichelt, die ihre Fragen gerne beantwortet.

 

Kontakt: alreichelt@web.de

21. November 2018

Hoffen auf ein Weihnachtswunder

„Max und sein Mädchen – eine große Liebe!“ Mit nur wenigen Worten schickte uns Goga vor kurzem dieses Foto. Max (auf dem Bild rechts) ist schon lange in unserer Vermittlung und niemand hat sich jemals für den Bretonen-Mischling interessiert. Vielleicht, weil er eine schmerzhafte Vergangenheit hat und Zeit braucht, um Vertrauen zu fassen? Wir wissen es nicht. Gerne hätten wir ihn zu einer bereits vorhandenen Hündin hinzu vermittelt.

Doch nun hat Max seine große Liebe im Asyl gefunden: Es ist die kleine Cleo, ein zartes, sanftes Mädchen, das im vergangenen April aus der Tötungsstation gerettet wurde. Ebenso wie Max ist sie ein Notfall und leidet sehr unter der Situation im Asyl. Max und Cleo kuscheln miteinander und geben sich im rauen Asylleben gegenseitig ein wenig Sicherheit und Halt. Zwei Körbchen stehen in ihrer Box, doch eines davon bleibt immer leer. Die zwei sind ein echtes Liebespaar, das wir nicht mehr trennen sollten.

Wir schicken das Foto der beiden hinaus in die Welt in der Hoffnung, dass es Menschen gibt, die ihr Herz für die beiden öffnen und ihnen ihr ganz eigenes Weihnachtswunder schenken: ein schönes gemeinsames Zuhause mit liebevollen Menschen, auf die beide schon so lange warten.

Weitere Informationen und Fotos finden Sie in den Portraits von Max und Cleo. Bei ernsthaftem Interesse freut sich Alina Reichelt über Ihre E-Mail und beantwortet gerne Ihre Fragen.

Kontakt: alreichelt@web.de

20. November 2018

Ein Flöckchen, das vom Himmel fiel:
Welpenmädchen sucht ein Zuhause

Niemand weiß woher sie kam, aber ganz sicher war es kein glückliches Zuhause. In der vergangenen Woche wurde ein kleines Mädchen mit Blutungen im Auge ins Asyl gebracht. Wie der Tierarzt bestätigte, sind die Blutungen Folge eines starken Schlages auf den Kopf, den die Kleine offenbar kürzlich erhielt.

 

Dennoch hat sie Glück gehabt und keinen nachhaltigen Schaden davongetragen. Der Tierarzt ist überzeugt davon, dass alles wieder gut wird.

 

Die Kleine ist ein ganz süßes Hundekind, ein Beagle-Mischling und etwa 3 Monate jung. Derzeit ist sie in einer Box im Welpenhaus untergebracht, warm und sicher, aber alleine.

 

Wir hoffen, ganz schnell ein Zuhause für sie zu finden. Falls Sie das Flöckchen adoptieren möchten, beantwortet Alina Reichelt sehr gerne Ihre Fragen.

 

Kontakt: alreichelt@web.de

16. November 2018

Rettung aus der Auffangstation:
Ein neues Leben für Pipa und Fido

Wieder durften zwei Notfälle die Auffangstation verlassen und ins Asyl umziehen. Dadurch wurde ihr Leben gerettet, denn in der Auffangstation wären ihre Chancen minimal gewesen. 

Die kleine Hündin Pipa ist hochträchtig. Da im Asyl große Ansteckungsgefahr besteht und die Immunabwehr der Neugeborenen noch schwach ist, hat Goga die werdende Mama zur Sicherheit auf einer privaten Pflegestelle bei Freunden des Asyls untergebracht. Dort kann sie umsorgt und beschützt von ihrer jungen Aufpasserin ihre Welpen zur Welt bringen. Und jede Menge Streicheleinheiten bekommt Pipa obendrein.

Der hübsche Fido wurde mit großen vereiterten Wunden an Hals und Rute aus der Auffangstation übernommen. Es dauerte eine ganze Stunde, bis das abgestorbene Gewebe vorsichtig entfernt war. Nun können Fidos Wunden heilen. Der kleine Rüde ertrug die schmerzhafte Prozedur mit großer Geduld. Goga schreibt uns voller Stolz auf ihre Mitarbeiter/innen: „Das hat das Team allein gemacht. Alle sind wunderbar.“ Sobald Fido vollständig genesen ist, suchen wir für ihn ein behütetes Zuhause.

10. November 2018

Ein Leben an der Kette:
Dona und ihre zwei Jungs

Dona teilt das Schicksal vieler kroatischer Hofhunde: Ihr ganzes bisheriges Leben hat die sechsjährige schwarze Labrador-Mischlingshündin an einer Kette verbracht. Ihr Zuhause ist eine zugige Holzhütte voller Löcher nahe einer Straße. Das Ehepaar, bei dem sie lebt, hat sie nie kastrieren lassen und so kam es, wie es kommen musste: Dona hat elf Welpen das Leben geschenkt. Neun der Kleinen wurden von ihrem alkoholkranken Besitzer getötet, zwei durften weiterleben. Beide sind Jungs, hübsche Labrador-Mischlinge, die in ihrem Aussehen wohl nach ihrem unbekannten Vater kommen und die mittlerweile 18 Monate alt sind. Wie ihre unglückliche Mutter liegen auch sie an der Kette oder sind in einem Verschlag eingesperrt. Die Welt außerhalb des Grundstücks kennen sie nicht.

Vor kurzem wurden Natalija und Walter, unsere Tierschutzkollegen in Kroatien, auf das Schicksal von Dona und ihren Söhnen aufmerksam. Seitdem bemühen sie sich darum, den drei Hunden zu helfen. Sie schauen regelmäßig vorbei und stehen in Kontakt mit den Besitzern, die die drei Hunde abgeben möchten. Dona hat von Natalija und Walter eine blau-weiße Kuscheldecke für ihre Hütte bekommen und war unendlich glücklich darüber ...

Alle drei Hunde wurden vor kurzem auf Kosten des Asyls kastriert und werden vor ihrer Ausreise noch gechipt und geimpft. Für den langhaarigen Bruder hat sich bereits ein Platz in Deutschland gefunden. Der kurzhaarige Sohnemann – sein Name ist Lolek – und Dona suchen noch ein neues Zuhause. Beide brauchen geduldige und erfahrene Menschen, die sie behutsam anleiten, sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden und die nötige Sicherheit zu gewinnen. Im Falle des Rüden sollten ein oder mehrere souveräne Hunde bereits vorhanden sein, die ihm die Orientierung erleichtern.

Ganz besondere Zuwendung wird Dona brauchen. Die vielen einsamen Jahre an der Kette haben Spuren in ihrer Seele hinterlassen. Wie Natalija schreibt, ist sie eine sehr liebe und harmlose Maus, aber auch vorsichtig und sehr schnell verängstigt. Alles Fremde jagt ihr zunächst furchtbare Angst ein. In ihrem neuen Zuhause wird sie sich wahrscheinlich zunächst verstecken. Dona braucht ganz besondere Menschen, die ihr helfen, das Leben neu zu entdecken, und ihr behutsam zeigen, wie schön es sein kann. Wollen Sie Donas Menschen sein?

Dona ist etwa 10 Kilogramm schwer und 45 cm groß, ihr Sohn Lolek misst 50 cm. Bei ernsthaftem Interesse an einem der beiden Hunde steht Ihnen für weitere Informationen Jasna Mackovic sehr gerne zur Verfügung.

Kontakt: j-mackovic@t-online.de

6. November 2018

An der Grenze der Möglichkeiten:
Die neuen Geretteten im Asyl

Da die Auffangstation in Varazdin überfüllt ist, brachten Tierfänger diese fünf Straßenhunde in der vergangenen Woche direkt ins Asyl Spas. Obgleich auch das Asyl voll belegt ist, hat Goga das Quintett aufgenommen und erst einmal behelfsmäßig untergebracht. Denn was wäre die Alternative gewesen?

Das Schneeflöckchen ist eine etwa 5 bis 6 Jahre alte Malteser-Mischlingsdame. Sie wurde gemeinsam mit ihrem schwarz-weißen Töchterchen aufgegriffen, die etwa 18 Monate alt ist. Gemeinsam mit ihnen wurden drei Welpen und Junghunde abgegeben. Auf der Straße wären ihre Überlebenschancen gering.

Weitere vier Hunde in der Auffangstation befanden sich in einem bedrohlichen Zustand und durften ebenfalls im Asyl einziehen. Für eine Hündin kam die Hilfe leider zu spät. Sie war kurz zuvor in der Auffangstation verstorben. Am schlechtesten geht es dem kleinen Dackel-Mix. Er war bei seiner Ankunft im Asyl stark abgemagert und völlig entkräftet, sein ganzes Fell mit Exkrementen verklebt. Ein sofortiges Bad war daher nicht zu vermeiden. Sobald sich alle Neu-Ankömmlinge erholt haben, hoffen sie auf ein behütetes Zuhause. Ein solches zu finden, bedeutet doppeltes Glück: Denn jeder, der gehen darf, macht Platz für einen anderen, der in der Auffangstation wartet und leidet.

Für nähere Informationen steht Ihnen Jasna Mackovic gerne zur Verfügung.
Kontakt: j-mackovic@t-online.de

4. November 2018

Neue Hütten für die Hunde im Asyl Spas:
Sponsoren gesucht

Während man sich vielerorts für den nahenden Winter rüstet, warme Decken und dicke Mäntel hervorholt, werden auch im Asyl Vorbereitungen für die eisigen Monate getroffen. Dazu gehört neben anderem die Anschaffung neuer Hundehütten. Viele der älteren Hundehütten waren marode geworden und mussten durch neue Eigenheime ersetzt werden.

In der vergangenen Woche wurden 28 dringend benötigte Holzhütten geliefert: stabile Appartements mit verstärkten Öffnungen, da die alten Hütten von ihren Bewohnern bei Langeweile oder Frust auch gerne mal angenagt wurden. Jedes der in grüner Schutzfarbe gestrichenen Eigenheime kostet 50 Euro, ein Doppelhaus 100 Euro. Für viele ängstliche, kranke, alte und mobbing-gefährdete Hunde sind diese Hütten nicht nur im Winter überlebenswichtig.

Aufgrund der hohen Tierarztrechnungen der vergangenen Monate kann das Asyl die Kosten nicht tragen, aber auch die Lesika-Kasse ist nahezu leer. Über Sponsoren würden wir uns daher sehr freuen. Jede Spende hilft!

4. November 2018

Neues von unserem Cocker-Mädchen:
Frida schickt liebe Grüße

Erst vor kurzem hatten wir über Frida berichtet, einem älteren Cocker-Mädchen, das schwer verletzt mit einem Bruch im Schulterbereich des rechten Vorderbeines im Asyl aufgenommen wurde (siehe untenstehende Meldung vom 24. Oktober). Nach der kürzlich erfolgten Operation geht es Frida zunehmend besser. Auch ihre Ohrenentzündung heilt allmählich aus. Aufgrund ihrer schlechten Leberwerte benötigt sie aber weiterhin Leberdiätfutter. Goga schickt uns diese Fotos und Grüße von Frida. Ist sie nicht eine Hübsche?

Fridas Operation hat 350 Euro gekostet. Wir suchen noch immer liebe Menschen, die uns bei der Finanzierung der Operation und der Nachsorgekosten unterstützen. Jeder Betrag hilft und sei er noch so klein! Auch hoffen wir ein behütetes Zuhause für Frida zu finden, in das sie nach ihrer Genesung ausreisen darf. Wenn Sie ein Herz für ältere Hunde haben und Frida in ihr Leben aufnehmen möchten, dann melden Sie sich bitte bei Alina Reichelt.

Kontakt: alreichelt@web.de

29. Oktober 2018

Notruf aus dem Asyl:
Kein Platz mehr für Hunde aus der ehemaligen Tötungsstation

Das neue Tierschutzgesetz in Kroatien ist ein großer Schritt voran: Es untersagt das Töten von Hunden. Aus den Tötungsstationen wurden deshalb Auffangstationen. Aber noch hat dieser Fortschritt seine Schattenseiten – mit tiefgreifenden Folgen auch für das Asyl. Die Auffangstationen in Varazdin und Ludbreg platzen aus allen Nähten. Aber das Asyl ist voll besetzt: Im Moment können dort keine Hunde aufgenommen werden. Die Hunde in den Auffangstationen müssen daher warten, bis ein Platz für sie frei wird. Nicht alle überleben diese Zeit des Wartens, denn die hygienischen Zustände in den Auffangstationen sind katastrophal, die medizinische Versorgung ist mangelhaft und emotionale Zuwendung gibt es nicht. Die Hunde dort kämpfen ums Überleben. Priorität hat die Wirtschaftlichkeit, nicht aber das Wohlergehen der Tiere. Besonders schwer trifft es junge, alte und kranke Hunde.

 

Goga schickt uns Fotos der Hunde, die in den vergangenen Wochen noch aus den Auffangstationen übernommen werden konnten. Weitere Hunde wurden gefunden und ins Asyl gebracht. In der Hoffnung, auf diesem Wege für einige von ihnen ein liebevolles Zuhause zu finden, stellen wir sie hier vor.

 

Der kleine, schwarz-weiße Rüde wurde mit gebrochenem Bein aus der Auffangstation gerettet. Er gehört zu den Neuankömmlingen, die bei ihrer Ankunft in sehr schlechtem Zustand waren und sofort medizinisch untersucht und versorgt werden mussten. Seine schwere Fraktur wurde bereits operiert. Prognosen sind derzeit noch nicht möglich, zunächst muss der Heilungsprozess abgewartet werden. 

Auch die schwarze Hündin ist krank, sie leidet unter Durchfall und Erbrechen.

Die weiße Hündin kam stark abgemagert und mit Durchfall ins Asyl: Ihre Pfoten waren wund und entzündet durch das lange Liegen im eigenen Urin. 

Dem schwarz-braunen Männlein hat der Urin die Hoden verätzt, sie sind entzündet. 

Auch der schwarze Rüde wurde in sehr schlechtem Zustand von der Auffangstation übernommen, er war abgemagert und voller Wunden. 

Der weiße Junghund ist ebenso neu im Asyl. Er kam voller Angst und halbwild. Wahrscheinlich wurde er als Welpe einfach im Wald zurückgelassen. Einige Menschen haben ihn gefüttert, andere haben ihn gejagt und vertrieben. Einem tierlieben Menschen ist es schließlich gelungen, ihn in eine Nische zwischen zwei Häusern (siehe Foto) hinein zu lenken, sodass der Rüde nicht mehr flüchten konnte. Nun ist auch er im Asyl und alle hoffen, dass er zur Ruhe kommt und sich öffnet. 

So viel Leid auf wenigen Bildern.

Auch die nachfolgenden Hunde fanden in den vergangenen Wochen eine Zuflucht im Asyl. Von der Auffangstation übernommen, von der Straße gerettet oder verlassen im Wald und auf Wiesen aufgegriffen. Sie alle müssen medizinisch untersucht, untergebracht und versorgt werden - und können dann in unsere Vermittlung aufgenommen werden. Innerhalb nur einer Woche fielen Tierarztkosten in Höhe von 7.500 Kuna (umgerechnet rund 1.000 Euro) an. Die finanziellen wie auch die räumlichen Möglichkeiten des Asyls sind erschöpft ... und in der überfüllten Auffangstation in Varazdin warten bereits die nächsten Hunde. Erst wenn im Asyl wieder Plätze frei werden, dürfen sie auf ein schöneres Zuhause hoffen. Goga und ihr Team sind verzweifelt. 

 

Nur Sie, liebe Tierfreunde, können helfen, indem Sie einem unserer Hunde ein Zuhause schenken oder die Arbeit des Teams im Asyl durch eine Spende finanziell unterstützen! Jeder adoptierte Hund macht Platz für einen anderen, der in der Auffangstation wartet und leidet.

 

Kontakt: meri.lesika@gmx.de

24. Oktober 2018

Schwer verletztes Cocker-Mädchen im Asyl angekommen:
Jetzt sucht Frida ihr Glück

Die Notfälle nehmen kein Ende! Diesmal ist es ein älteres Cocker-Mädchen, das nach einem Autounfall schwer verletzt im Asyl Spas Zuflucht gefunden hat. Ihr Name ist Frida. Bei ihrer Ankunft war sie in einem katastrophalen Zustand.Die Diagnose der Tierklinik lautete: Komplizierter Bruch im Schulterbereich des rechten Vorderbeines, schlechte Leber- und Nierenwerte sowie beide Ohren entzündet und voller Eiter. Fridas Alter wird von den Tierärzten auf acht bis zehn Jahre geschätzt. Natürlich hat sie keinen Chip.

Eine sofortige Operation war aufgrund ihres schlechten Zustandes nicht möglich. Zunächst musste Frida stabilisiert werden. Erst nach einer Woche konnte die Fraktur in einer erfolgreichen Operation gerichtet werden.

Am vergangenen Wochenende war es so weit: Frida durfte die Tierklinik verlassen und ins Asyl zurückkehren. Derzeit ist Frida im Welpenhaus untergebracht, wo sie sich in Ruhe von dem Eingriff erholen kann. Frida ist nur einer von vielen medizinischen Notfällen, die hohe Kosten verursachen. Durch eine Medizinpatenschaft, eine Spende für Fridas Behandlung oder für Leberdiätfutter können Sie helfen! Sobald sich das Cocker-Mädchen erholt hat, hoffen wir ein Zuhause für Frida zu finden. So suchen wir schon jetzt liebe Menschen, die Frida zeigen, wie schön das Leben sein kann.

22. Oktober 2018

Vor Gefahr und Hungertod gerettet:
Einfach nur wunderschön anzusehen

Das Welpenhaus hat wieder Zuwachs bekommen: Am vergangenen Samstag wurde diese Hündin mit ihren beiden Welpen im Asyl aufgenommen. Die Mama besteht nur noch aus Haut und Knochen und war ebenso wie die zwei Zwerge völlig entkräftet. Hinter der kleinen Familie liegt eine Zeit voller Hunger, Entbehrungen und Schrecken. Nun aber sind sie in Sicherheit! Goga und ihr Team sorgen für sie und tun alles dafür, dass sie wieder zu Kräften kommen.

Das kleine Video zeigt sie kurz nach ihrem Einzug im Welpenhaus vor einem vollem Futternapf – voller Freude, sich endlich satt zu fressen. Diese Bilder sagen mehr als alle Worte ... einfach nur zum Mitfreuen.

19. Oktober 2018

Pejo wurde einfach entsorgt:
Jetzt braucht der kleine Yorki unsere Hilfe

Sein Name ist Pejo und er ist erst drei Jahre alt. Vor einigen Tagen wurde der kleine Rüde an der ungarisch-kroatischen Grenze umherirrend gefunden. Wahrscheinlich wurde er ausgesetzt, denn Pejo ist mangelernährt und leidet an Demodikose. Diese Hauterkrankung wird durch Demodex-Milben hervorgerufen. Für Menschen und erwachsene Hunde ist die Krankheit nicht ansteckend. Demodikose verursacht quälenden Juckreiz und Haarausfall der betroffen Hautpartien. Bei ausbleibender Behandlung können sich bakterielle Sekundärinfektionen einstellen, die den Hund zusätzlich belasten. Doch Demodikose ist gut heilbar. Bei einer entsprechenden Hauttherapie durch spezielle Bäder – eventuell ergänzt durch Antibiotika hat Pejo beste Chancen, wieder vollständig gesund zu werden. Noch ist er vom typischen Haarausfall gezeichnet. Seine ehemaligen Besitzer ließen Pejo nicht behandeln, sie haben ihn einfach entsorgt.

Pejo ist sehr lieb und verschmust und trotz allem, was ihm angetan wurde, den Menschen sehr zugetan. Im Moment ist er in Kroatien bei seiner Finderin untergebracht und damit zunächst in Sicherheit. Aber sie kann ihn nicht dauerhaft behalten und verfügt zudem nicht über die Mittel eine Behandlung zu finanzieren. Wir hoffen daher auf Spenden für den Kleinen, damit seine Therapie so schnell wie möglich beginnen kann. Und wir suchen ein schönes Zuhause für Pejo, in dem er von Herzen geliebt und aus dem er niemals verstoßen wird. Wenn Sie Pejo adoptieren möchten, wenden Sie sich bitte an Jasna Mackovic, die gerne alle Ihre Fragen beantwortet.
 
Kontakt: j-mackovic@t-online.de