Notfall

Maxi

Geschlecht

Alter

Rasse

Farbe

Schulterhöhe

Kastriert

Aufenthaltsort

 

Patenschaft

männlich  – gechipt, geimpft, entwurmt
geboren ca. Juni 2018
Labrador Mischling
schwarz mit weißer Brust
ca. 45 cm
nein – erfolgt vor Ausreise
Asyl Spas in Varazdin (Kroatien)

 

Maxi bedankt sich bei Desiree W. für die Patenschaft


Wichtig: Wenn wir unsere Hunde bestimmten Rassen zuordnen, so orientieren wir uns ausschließlich am Erscheinungsbild und am Verhalten (Phänotyp). Diese Zuordnung erfolgt nach bestem Wissen der LESIKA Hundehilfe e.V. und der beteiligten Tierärzte. Die Angaben entsprechen jedoch nicht zwangsläufig den Erbanlagen (Genotyp), zu deren Bestimmung ein DNA-Test erforderlich ist.

Wer blickt tiefer und gibt ihm Hoffnung?

Unser Maxi ist ein freundlicher, superlieber und aufgeschlossener Rüde, obwohl ihm durch Menschenhand schon großes Leid angetan wurde. Er hat bereits in seinem jungen Alter viel Schlechtes erlebt, dabei aber trotzdem sein Vertrauen in uns nicht ganz verloren.

Der arme Hundejunge wurde im Sommer dieses Jahres in Ludbreg nach einer Meldung von besorgten Bürgern von der zuständigen Veterinärambulanz von der Straße geholt. Er war fast vollständig unbeweglich, seine ganze rechte Seite war ohne Funktion. Er wurde dann glücklicherweise in der Tierklinik in Cakovec aufgenommen und dort eingehend betreut und untersucht. Nach einer Woche begann er wieder zu laufen, das rechte Vorderbein jedoch blieb unbeweglich. Auf Grund der damals hohen Temperaturen und der damit erhöhten Infektionsgefahr, sah man zunächst von einer Amputation ab; auch wollte man abwarten, ob eine Verbesserung eintreten würde. Leider blieb der Zustand unverändert, so dass Maxi dann doch das Beinchen amputiert werden musste, da es bereits völlig atrophiert war, im Fußgelenk leicht gebogen und beim Gehen und Laufen lediglich mitgeführt wurde. Das Röntgenbild zeigte auch, dass man auf ihn geschossen hatte, da eine Kugel in der Muskulatur unter der Haut steckte. Diese war aber nicht der Grund für seine Verletzungen; die Ärzte gingen davon aus, dass ein Aufprall/Unfall mit einem Auto die Ursache war. Ende Oktober kam der Kleine wieder ins Asyl.

 

Trotz dieser Erlebnisse, die Maxi tapfer und geduldig ertragen hat, ist er uns gegenüber sehr zugetan; von seiner anfänglichen Unsicherheit ist mittlerweile nichts mehr zu spüren. Er besitzt ein sanftes und einfühlsames Wesen, freut sich über jegliche Art der Zuwendung – er liebt uns Menschen einfach. Aktuell sitzt er zwar noch alleine in seinem Zwinger, aber beim Gassigehen zeigt sich, dass andere Hunde ihn nicht interessieren und er absolut verträglich ist. Außerhalb des Asyls in einer neuen Umgebung ist er manchmal noch etwas schüchtern, aber er fasst bald Vertrauen und öffnet sich relativ schnell. Er braucht einfach nur eine liebevolle Hand, die ihn streichelt und ihm Sicherheit gibt oder eine sanfte Umarmung, dann entspannt er sich, weil er spürt, dass ihm nichts passiert.

Wir wünschen uns für den goldigen Hundebub, dass er ganz bald ein Zuhause bei sensiblen, einfühlsamen Menschen findet, die Verständnis und Zeit aufbringen und ihn so nehmen wie er ist – nämlich ein toller Kerl mit einem großen Kämpferherzen, der trotz seiner Vergangenheit und seines Handicaps seine Lebensfreude nicht verloren hat und nahezu die gleichen Bedürfnisse hat wie ein „normaler“ Hund. 

 

Wenn Sie unserem offenherzigen Dreibein endlich eine andere, schönere Welt zeigen möchten und sich ganz bewusst für diesen besonderen Hundemann als neuen Gefährten entschieden haben, dann melden Sie sich bald bei Maxis Vermittlerin Susan Friz.  

 

Kontakt: susan.friz-lesika@gmx.de

 

Stand: Dezember 2020

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