Kastrationen

Kastrationen stehen für nachhaltigen Tierschutz wie kaum ein anderer Begriff. Es gibt so viele Tiere auf der Welt, die kein Zuhause haben. Es sollen nicht noch mehr werden!

Unkontrollierter Nachwuchs füllt Straßen und Tierheime und sorgt jedes Jahr aufs Neue für Tierelend. Daher sind Kastrationen ein großes Anliegen des Tierschutzes. Straßenhunde müssen eingefangen und kastriert werden. Ebenso gilt es, die Bevölkerung zu informieren und Hundehalter zum Teil finanziell zu unterstützen, damit auch ihre Hunde kastriert werden können.

Kastrationsprogramme werden seit vielen Jahren wissenschaftlich begleitet. Es wurde festgestellt, dass vor allem sie dazu beitragen, die Straßenhundpopulationen zu senken und Tierleid zu vermeiden. Fängt man die Hunde weg oder tötet sie, rücken andere nach. Dagegen besetzen kastrierte Hunde weiterhin ihre Reviere und weniger Nachwuchs folgt nach. Nur dies schließt langfristig den Teufelskreis der Not.

Nicht selten werden hochträchtige Hündinnen ausgesetzt oder in der Tötungsstation abgegeben. Dort müssen sie ihre Jungen zur Welt bringen, die geboren werden, um zu sterben ...

Im Asyl Spas wird regelmäßig kastriert, um den Frieden zwischen den Rüden zu wahren und die Hündinnen vom Stress zu befreien. Die Tierschützer bitten auch hier um unsere Unterstützung. Tragen Sie dazu bei: Spenden Sie bitte mit dem Verwendungszweck „Kastrationen" entweder auf das Konto der Lesika Hundehilfe oder direkt an das Asyl.

Bei der Kastration eines Rüden werden die Hoden durch einen kleinen Schnitt chirurgisch entfernt. Diese Bilder dokumentieren, wie der Eingriff vorbereitet und die Operationswunde versorgt wird.

Die Fotoserie stellte uns freundlicherweise
Tierarzt Dr. Thomas Bachmann
in Glashütten (Taunus) zur Verfügung.