Post von zu Hause

Endlich ist er da! Alle freuen sich über ihn und sind gespannt: Spürt er die Liebe, die ihn empfängt? Wie wird er sich eingewöhnen? Neue Menschen, eine neue Umgebung, neue Abläufe. Ein Neuanfang – sowohl für den Vier- als auch für die Zweibeiner.

 

Auf dieser Seite erleben Sie glückliche Hunde und glückliche Menschen, die einander gefunden und sich aufeinander eingelassen haben. Und Sie erfahren, dass es Hindernisse geben kann – für Hund und Mensch. Diese Erfahrungsberichte können Ihnen helfen sich vorzubereiten: auf viele glückliche Momente und vielleicht auch auf Probleme, die Sie gemeinsam mit Ihrem neuen Familienmitglied bewältigen werden. Lesen und schauen Sie selbst ...


Joschi

Der süße Enzo konnte im Juli 2016 in sein Zuhause nach Niedersachsen ziehen und führt nun ein glückliches Hundeleben. Seine Menschen haben ihm den Namen Joschi gegeben und berichten:

 

„Unser Joschi fühlt sich bei uns auch sehr wohl. Wir gehen mit ihm einmal pro Woche in die Hundeschule; dies macht ihm sehr viel Freude und danach ist er geschafft! Viele Hundefreunde hat er auch schon gefunden.

 

Joschi liebt es, Pakete mit Leckerli auszupacken. Mit dem Kater Toni macht Joschi zusammen Sitzübungen!

Wir sind sehr glücklich mit Joschi und freuen uns, dass er genau so ist, wie er beschrieben wurde!

 

Am Anfang hatte Joschi Probleme mit dem Autofahren, was sich sehr gebessert hat. Jetzt machen wir kleine Ausflüge, wie z.B. zum Bootssteg am Steinhuder Meer (siehe Foto).

 

Mit allen drei Katzen versteht er sich prima. Mit unserem einen Kater Toni spielt Joschi sehr gerne und manchmal kuscheln Sie sogar!“

Leni

„Leni hat sich bei mir sehr schnell eingelebt. Bereits am zweiten Tag kannte sie den Weg nach Hause.

Mein Tagesablauf ist absolut kein Problem für sie, nur das Alleinbleiben muss noch geübt werden.

Sie hat fast sofort eine enge Bindung zu mir aufgebaut und sieht ihr neues Zuhause bereits als "Revier" an, das es zu verteidigen gilt. Sie liegt gern auf dem Balkon in der Sonne und begrüßt meine Nachbarn mit einem kleinen "Grrr-Wuff".

Zu Anfang wich sie mir nicht von der Seite, aber jetzt liegt sie auch schon brav auf dem Sofa, wenn ich mal kurz draußen bin- dass ihr hier nichts Böses widerfährt, hat sie jetzt wohl verinnerlicht.

 

Nachts ist sie völlig ruhig, es sei denn, sie hört jemanden zu Haustür reinkommen- dann steht sie "Gewehr-bei-Fuß". Es ist aber schon nicht mehr so stark, weil sie merkt, dass diese "Eindringlinge" nicht zu uns in die Wohnung kommen.

Sie hat fast vor nichts Angst, auch bei fremden Männern weicht sie schon nicht mehr so extrem zurück. Das Anbringen des Geschirrs verursacht noch etwas Unbehagen, aber ich habe festgestellt, wenn ich behutsam von vorne und mit Leckerli komme, dann funktioniert das unproblematisch. Ein Halsband zum Leinenführtraining kommt demnächst; sie hat eine Wamme, da muss ich das richtige finden, damit das für sie nicht unangenehm ist.

Wir haben hier am Stadtrand im Park und Wald sehr viele Kaninchen, Rotwild, Eichhörnchen etc., diese Tiere findet sie absolut klasse und möchte wahrscheinlich alle mit nach Hause nehmen.....

Sie liebt es, Mittags mit mir Siesta zu halten und durch das hohe Gras zu laufen (Zeckenpulen inbegriffen...).

 

Von meinen Boxern habe ich noch ein bisschen Spielzeug, das trägt sie gern durch die Wohnung.

Andere Hunde liebt sie, vor allen die kleinen Exemplare. Wenn einer mal rumnörgelt, dann geht sie diesem Hund schon von vorne herein aus dem Weg. Große Hunde dürfen auch "Guten Tag" sagen, wenn es ihr zu viel wird, dann macht sie sich "hündisch" auch bemerkbar.

Straßenbahnen, Autos, viele Menschen- alles ist absolut kein Problem, nur bei Gewitter hat sie ein bisschen Angst.

 

Alles in allem ist der normale Alltag mit ihr recht unkompliziert; ich hatte einige Bedenken, weil sie ja schon einiges erlebt hat, aber man merkt ihr das wirklich nicht an.

Sie ist ein liebes und niedliches Hundemädchen, das schon eine Menge Fans hier hat- allein ihr Aussehen sorgt immer für Nachfragen.

 

Ich bin froh, dass ich Leni aufnehmen durfte und hoffe, dass mir noch viele, viele Jahre mit ihr vergönnt sind.“

Ragnar

„Liebes LESIKA-Team, 

 

im September 2016 haben wir RAGNAR adoptiert. 

 

Ich war lange auf der Suche nach einem Malinois und hatte große Ansprüche an einen zukünftigen Hund, aufgrund meiner Berufstätigkeit, der Kinder, der Katze und des bereits vorhandenen Hundes. 

Nach einem missglückten und traurigen Adoptionsversuch eines ehemaligen Diensthundes war ich also sehr lange und vorsichtig auf der Suche nach einem neuen Weggefährten. 

 

Niemals, wirklich niemals hätte ich mir träumen lassen, dass ich tatsächlich einen bereits ausgewachsenen Hund finde der so gut zu uns passt, als wäre er extra für uns gebacken worden! Und das auch noch beim Tierschutz…

Die Aufregung war unbeschreiblich groß als ich mich auf den Weg nach Erlangen machte um den großen gelben Malinois-Mix Rüden abzuholen. 

 

Die ersten Tage und Wochen waren natürlich ein wenig schwierig. Stubenrein war Ragnar bereits nach einer Woche, nachdem die Couch und auch mein Bett eine kleine Pippidusche abbekommen haben. 

O-Ton meines 11-jährigen Sohnes: "Wenn der jetzt noch einmal in mein Zimmer pieselt, dann mach ich das Gleiche in seinem Körbchen!" 

 

Leider zeigte sich Ragnar nach seiner Ankunft bei uns zunächst unglaublich menschenscheu. Nicht bei uns, aber fremde Menschen auf der Straße hinderten ihn sogar daran das Haus zu verlassen. Zum Glück wohnen wir ländlich denn in einer Großstadt wäre das eine Katastrophe gewesen.

Mit viel Geduld und Übung hat sich dieses Verhalten aber nach 8 Monaten komplett gelegt. Bei Menschenbegegnungen zeigt er sich draußen nur noch ganz leicht unsicher. 

 

Ich bin mir sehr sicher, dass Ragnar bereits in einer Familie in Kroatien gelebt haben muss: Er wusste vom ersten Tag an wie man sich im Haus zu benehmen hat. Nie hat er etwas kaputt gemacht, Schuhe zerbissen, Essen geklaut oder den Mülleimer zerrupft. Während meiner Arbeitszeiten verhält er sich absolut ruhig zu Hause (er bellt ohnehin nicht) und ohne Trennungsängste.

Er geht wunderbar an der Leine (diese gibt ihm ganz viel Sicherheit) ohne zu ziehen. 

Aufgrund seiner Größe und seines Temperaments habe ich ihn bereits nach 6 Wochen von der Leine gelassen damit er mal ordentlich rennen kann. Es gab ja keine andere Möglichkeit den Hund mal müde zu kriegen, denn Ball spielen musste er erst langsam lernen. Vom ersten Moment an wich er nicht von meiner Seite und reagierte beim ersten Zuruf oder Pfiff.

Mittlerweile ist er ein totaler Balljunkie und verwechselt diesen regelmäßig mit meinen Fingern!

 

Es gibt aber auch die nachdenklichen Momente in denen ganz deutlich wird, dass Ragnar viel erlebt haben muss vor seiner Vermittlung… So zeigt er sich sehr beeindruckt bzw. ängstlich wenn ich z.B. im Wohnzimmer Kerzen anzünde. 

Als ich ihm das erste mal einen Stock werfen wollte, brach er zusammen und lag flach und ängstlich auf dem Boden. Aber auch das geht mittlerweile.

Ragnar hat große Panik wenn er Sachen hinter sich her zieht (z.B. eine Schleppleine). Das geht leider gar nicht. 

Rascheln von Tüten und Folien erschrecken ihn und Kettengeklirre mag er auch nicht. 

Da macht man sich so seine Gedanken und fragt sich was der arme Kerl wohl erlebt haben muss…

 

Um so mehr beeindruckt mich dieser Hund mit seinem grenzenlosen Vertrauen zu mir und seiner großen Neugier. 

Egal wie groß seine Angst vor etwas ist, wenn ich ihn zu mir rufe bleibt er an meiner Seite und lässt sich von mir zeigen wie ungefährlich die Dinge sind. Das ist soooo toll! 

 

Ragnar macht uns unglaublich glücklich, Danke liebes LESIKA-Team für diesen tollen Hund. 

Für Eure weitere Arbeit wünsche ich Euch alles Gute und noch viele Hundevermittlungen. „

 

Alfy

Der liebe Alfy hat sein Für-Immer-Zuhause gefunden und ist im April 2015 zu seiner Familie nach Nordrhein-Westfalen gezogen. 

 

Im Asyl war der kleine Hundemann ein besonders dringender Notfall, er litt unter großen Schmerzen und benötigte dringend eine Operation. Er bekam die Möglichkeit, nach Deutschland zu reisen und wurde in einer Klinik behandelt. Dadurch wurde ihm der Start in ein neues Leben ermöglicht. Dass der kleine Rüde dann noch von seinen besonderen Menschen entdeckt wurde, die ihm nun ein liebevolles Zuhause schenken, war Alfys ganz großes Glück.

 

Der kleine Mann führt nun ein Leben in Geborgenheit und ist ein geliebtes Familienmitglied. 

Seine Menschen sind glücklich:

„Alfy unser kleiner Sonnengott....

Ihm geht's wirklich super. Er ist ein lustiger und so lieber kleiner Kerl. Ein ganz unkomplizierter Hund. Wir sind auch nach den 2 Jahren so happy, dass er bei uns sein darf und dass es ihm mittlerweile so gut geht!!! 

 

Am liebsten springt er bei Sohnemann ins Bett abends und dann ist er auch wie festbetoniert und mag nicht mehr raus :-)

Das schöne Wetter nutzt er sofort, um sich zu sonnen. Er liebt die Sonne einfach so sehr!“

 

Ellis jetzt Alma

Die zarte Hundedame Ellis konnte im April 2017 ihre Reise ins Glück antreten. Sie trägt nun den schönen Namen Alma und teilt sich ihr Zuhause mit zwei Katzen. Almas Menschen berichten:

 

„Unsere süße Alma (ehemals Ellis) ist jetzt seit 1 1/2 Monaten bei uns und es kommt uns vor, als würde sie schon immer bei uns leben. Beschrieben wurde sie als 'zarte Seele'. Man müsse ihr die Zeit geben, die sie braucht, um ihre Ängste zu überwinden, hieß es. Da wir schon eine Angstkatze aus dem Tierschutz haben, die sich ganz toll entwickelt hat, passte Almas Beschreibung perfekt. Wir waren auf einen Hund eingestellt, der sich anfangs nicht anfassen lässt, Angst vor Autos, Straßen und Geräuschen haben wird. 

 

 Bei der Ankunft hat sie sich genau so verhalten. Sie wollte sich die Leine nicht umbinden lassen, wäre am liebsten weggelaufen, weil sie solche Angst hatte. Man mag es kaum glauben, aber schon 2 Tage später war Alma wie ein ausgewechselter Hund. Sie war innerhalb von wenigen Tagen stubenrein, konnte schon in der ersten Woche frei im Wald laufen. 

Alma hat in kürzester Zeit so eine enge Bindung zu uns aufgebaut, dass sie an unserer Seite ihre Ängste überwinden kann. Wenn wir spazieren sind, genießt sie es frei zu laufen, entfernt sich aber nie zu weit. Auch andere Hunde liebt Alma über alles. Ganz selten hat sie noch vor Kleinigkeiten Angst, dem Fahrstuhl, einem neuen Treppenhaus oder einem großen Mann mit Rucksack. Aber wenn man ihr gut zuspricht und die Situationen mit ihr zusammen durchlebt, meistert sie diese Dinge schon beim zweiten Mal ganz toll. 

 

Die meiste Zeit verbringt sie mit Jakira, dem Hund meiner Eltern. Auch mit unseren Katzen hat sich Alma von Anfang an gut verstanden. Alma ist ein unglaublich dankbarer und sozialer Hund. Sie freut sich einfach über alles und ist mit 100 % in ihr neues Leben gestartet. Sie empfängt uns jeden Tag freudestrahlend, als wenn sie uns zwei Wochen nicht mehr gesehen hätte. Alma ist das beste Beispiel dafür, dass man auch ängstlichen Hunden eine Chance geben muss. Sie hat sich zu dem pflegeleichtesten und tollsten Hund überhaupt entwickelt und ist eine große Bereicherung für uns. Ein Leben ohne sie können wir uns schon gar nicht mehr vorstellen.“

Lina

 „Lina ist eine ganz tolle Hündin und ich für meinen Teil musste doch erstmal abwarten wie sie sich so macht, denn nach anfänglichen Unarten, die ich von meinen ersten Hunden nicht kannte, weil ich sie als Welpen bekommen habe.

Es ist schon etwas anderes und eine Herausforderung, einen Hund zu bekommen, der schon eine Vorgeschichte hat. Gleich als wir zu Hause ankamen, als wir Lina abgeholt hatten, meinte sie sich gleich in der Küche bedienen zu können und hüpfte so mit ihren kleinen Pfötchen auf die Arbeitsplatte und wollte sich die Lasagne einverleiben. Wir haben uns darauf einrichten müssen, ihr z.B. nichts vom Tisch abzugeben oder etwas Essbares in der Küche offen stehen zu lassen z. B. Kuchen etc. 

Inzwischen hat sie gelernt, dass wir das nicht so gerne mögen und sie geht nur noch schnuppernd durch die Küche....brave Lina, auch wir haben uns diszipliniert.

 

Was ganz besonders ist an Lina ist Ihre Lebensfreude, die sie uns täglich mehr und mehr zeigt. Es ist unglaublich.....zu Anfang dachte ich warum ist der Hund so introvertiert, jetzt weiß ich, dass Lina unheimlich damit beschäftigt war, hier erstmal anzukommen.

Sie hat uns nur beobachtet und als sie endlich angekommen war hat sie uns mehr und mehr ihren Charakter offenbart und gezeigt, wer sie wirklich ist.

Wer sagt, Lina sei langweilig oder läuft nicht gerne, der hat sie leider nicht richtig kennen gelernt. Lina ist nun in unserer Mitte angekommen und macht alles mit, was wir ihr bieten und mit ihr unternehmen.

Sie schaut immer, ob alle da sind, denn dann ist ihre kleine Welt in Ordnung. Wenn ich bedenke wie ängstlich sie zu Anfang war wenn man sie rief, aus Angst wieder zu kommen, weil es Ärger geben könnte hat sie sich immer geduckt.

Aber dann......sie wurde immer gelobt als sie wiederkam und jetzt kommt sie so fröhlich zurück ...auch von ihren kleinen Renn-Ausflügen, ja, die braucht sie jeden Tag.

Einmal richtig auspowern pro Tag, da sind die anderen Gassi-Runden sehr entspannend. Auch ihr Gewicht hat sich erheblich reduziert, kein Wunder, viel Bewegung hilft und der richtigen Futtermenge. Lina läuft eben auch gerne neben dem Fahrrad her.

Mit dem Schwimmen hat sie´s noch nicht so, aber was nicht ist kann ja noch werden. Alles in Allem ...Lina ist toll und wir sind ganz stolz, so eine liebe Kleine zu haben. Wir wünschen uns noch eine ganz lange schöne Zeit mit Ihr."

 

Bolek

Bolek wurde mit seinem Bruder Lolek auf den Straßen Kroatiens aufgefunden und im Dezember 2015 ins Asyl gebracht. Dort haben sie auf ihre Entdeckung gewartet Beide haben mittlerweile ein glückliches Zuhause gefunden.

 

Der September 2016 war der Glücksmonat des kleinen Bolek. Er durfte nach Niedersachsen in sein Für-Immer-Zuhause ziehen und nun erfahren, was es bedeutet, geliebt zu werden und glücklich zu sein. Er ist nun Teil einer Familie, zu der er für immer gehören darf und von der er niemals verlassen wird. 

 

Seine Menschen berichten: „Uns geht es mit Bolek sehr gut. Wir haben schon viel zusammen erlebt und sind glücklich, dass wir den richtigen Hund für uns gefunden haben! Bei der Hundeschule haben wir schon mal reingeschnuppert, aber auch vorher hat Bolek schon viel gelernt.

Am meisten liebt er seine Gassi-Runden und Ball spielen - am besten stundenlang .“

Pipi jetzt Zoey

Hallo liebes Lesika-Team,

Nun ist es mal an der Zeit, mich aus meinem neuen Zuhause zu melden.

Am Anfang war alles neu und echt schwierig für mich. Ich kam aus meiner Box, in der ich nach Deutschland gebracht wurde und dann stand da mein neues Frauchen, ihr Vater und eine große Hündin. Ich war erstmal so verunsichert, dass ich mich einfach flach auf den Boden gelegt habe. Die Drei haben mich dann in mein neues Zuhause gebracht.

Eine große Wohnung mit vielen bequemen Körbchen und ganz viel neuen Dingen zu   entdecken und beschnuppern. Die große Hündin heißt Line und wohnt auch hier. Dazu kommt mein Frauchen Alena und mein Herrchen Andreas.

Alena und Line fand ich von Anfang an echt toll! Aber mit Herrchen bin ich nach wie vor noch nicht so richtig warm geworden. Er gibt sich zwar viel Mühe, aber er erinnert mich scheinbar an einen bösen Mann aus der Vergangenheit.

Aber mit der Zeit und einigen Stunden bei einer Frau, die Alena als " Hundetrainerin" bezeichnet, wird mein Verhältnis zu Herrchen langsam besser.

Nun ein bisschen was zu meinem jetzigen Lebensstil.

Meine kleine Familie kennt ihr ja nun, dazu gehören aber noch die Oma von Andreas, bei der es immer tolle Leckerchen gibt, sowie sein Vater, der immer ganz toll auf mich aufpasst, wenn Frauchen und Herrchen arbeiten sind.

Aber mein Rudel ist noch größer. Auch bei den Eltern von Frauchen sind wir öfter zu Besuch. Auch sie haben einen Hund von eurem Verein. Ihr erinnert euch bestimmt noch an Rut, mitlerweile heißt er Urs und hat ein absolutes Traumleben bei Frauchens Eltern. Am Anfang mochte Urs mich nicht so richtig, aber inzwischen sind wir ein richtig tolles Hunderudel und vor allem Line liebt mich sehr und ist wie eine große Schwester für mich.

 

Gemeinsam mit ihr, Frauchen und Herrchen mache ich immer große Spaziergänge und habe schon viele neue Hundefreunde kennen gelernt. Zudem nimmt Frauchen und häufig mit zu ihrem Pferd Nancy, welches ich auch schon in mein kleines Hundeherz geschlossen habe. Ich bin sehr glücklich hier und blühe zunehmend auf. Meine neue Familie liebt mich über alles und würde mich trotz kleiner Schwierigkeiten niemals wieder abgeben.             

Thelma

Schleswig-Holstein ist die neue Heimat von Mischlingsdame Thelma, die im September 2016 in ihr neues Zuhause reisen durfte. Die verspielte Hündin musste die ersten vier Monate ihres Lebens in Kroatien zusammen mit ihrer Schwester Luiz bei einem Alkoholiker verbringen, der die beiden Welpen vernachlässigt hat.


Die Schatten der Vergangenheit kann die liebe Thelma endgültig hinter sich lassen und sie führt nun ein glückliches Hundeleben. Ihr Frauchen erzählt:


„Ja, Thelma geht es gut, sie hat ihren Platz bei uns gefunden! Nach anfänglichen Unsicherheiten anderen Hunden gegenüber begrüßt sie auch jetzt noch manche mit Bürste und Knurren, andere wiederum findet sie sympathisch. Neulich hat sie einen Rüden sogar zum Spielen aufgefordert. Sie buddelt gerne in Erdlöchern auf nahe gelegenen Wiesen und hat auch schon eine Maus erwischt. Ich kann sie auf den Spaziergängen streckenweise frei laufen lassen, sie lässt sich gut abrufen.

Thelma läuft und springt inzwischen recht munter, hat schon sechs Kilo abgenommen und wird immer hübscher. Sie scheint angekommen und vertraut zu sein, denn sie entfernt sich immer ein Stück weiter. Manchmal ist die Fährte oder das Erdloch interessanter, dann probiert sie "Na, muß ich wirklich kommen?" Aber auch das ist ja hündisch, Grenzen testen gehört dazu. Thelma ist eine sanfte, liebevolle Hündin. Wir freuen uns sehr, dass sie zu unserer Familie gehört!
Ich kann es mir ohne Thelma gar nicht mehr vorstellen. Sie begleitet mich viel, wartet geduldig im Auto oder geht mit durch die Stadt, Besuche im Cafe klappen wunderbar mit ihr. Natürlich sind die täglichen Spaziergänge durch Wald und Feld das Allerschönste für sie – und auch für mich. Thelmas Lieblingsbeschäftigung ist nach wie vor, in Erdlöchern zu buddeln und vielleicht eine Maus zu erwischen.
Wenn Thelma nicht gleich hört, ich aber weiter gehe, kommt sie ganz schnell hinterher gewetzt. Dadurch, dass sie so schön abgenommen hat, ist sie viel lauffreudiger geworden. Es macht einfach viel Freude mit der lieben, sanften Thelma!


Übrigens: Alle Fotos hat mein Mann gemacht. Er liebt es, Thelma in vielen Situationen zu fotografieren.“

Borna

Im Oktober 2016 trat der süße Borna seine Fahrt ins Glück an. Er hat sich in seinem Zuhause in Nordrhein-Westfalen prima eingelebt, viele Hundefreunde gefunden und genießt sein glückliches Hundeleben. Bornas Herrchen erzählt:

 

„Mit Borna und uns ist alles in bester Ordnung. 

Borna wiegt momentan an die 18 kg und ist mehr als top fit. Wir gehen regelmäßig Joggen und Fahrrad fahren. Hier bei uns in der Gegend hat er auch schon einige gute Freunde gefunden mit den er wie ein kleiner Düsenjäger über die Felder rennt. Meine Eltern haben sich mittlerweile auch einen Hund zugelegt wo Borna regelmäßig mit spielt und zusammen ist. 

Borna läuft fast nur noch ohne Leine: Er hört einfach super, das aber auch von Beginn an. Sitz, Platz, Gib Pfötchen, Slalom durch die Beine führt er perfekt aus. Ich kann es gar nicht anders sagen: Mit Borna hatte ich einfach einen Sechser im Lotto.
Er ist nicht mehr wegzudenken.“

 

Katty

Mischlingsdame Katty ist im August 2016 in ihr neues Zuhause gezogen. Als Welpe wurde sie in Kroatien zusammen mit ihren beiden Schwestern in eine Plastiktüte gesteckt und auf die Bahngleise geworfen. Wer den drei Hundekindern diese Grausamkeit angetan hat, ist nicht bekannt, doch zum Glück konnten sie gerettet werden und haben die Chance auf ein neues Leben bekommen. Katty wurde von einer lieben Familie aus der Schweiz adoptiert und kann nun in ihrer neuen Heimat alle schlechten Erlebnisse hinter sich lassen. Die schwarze Schönheit ist jetzt sehr glücklich, genauso wie ihre Familie:

 

„Wir haben wirklich einen Goldschatz erwischt. Katty ist mittlerweile rank und schlank und super fit. Am Fahrrad macht sie Wettrennen und wenn sie ein ihr bekanntes Auto sieht, springt sie hinterher. Den Tod unserer alten Hündin hat sie mittlerweile gut verkraftet. Am Anfang hat sie sich wohl sehr einsam gefühlt. Wir hatten das Gefühl sie trauert regelrecht. Aber jetzt geniesst sie den Prinzessinenplatz. Unsere Jungs kuscheln und schmusen mit ihr."

Sie hat auch das Ball spielen entdeckt. Es musste ihr wohl erst ein anderer Hund vormachen. Noch ist die Ausdauer nicht so gross, aber sie hat dennoch viel Spass.

Neva (der weisse Schäferhund) hat ihr auch gezeigt, dass im Wasser plantschen Spass macht, so dass sie sich jetzt auch von selbst wenigstens bis zum Bauch hineinwagt. Im Sommer werden wir mit ihr an einen Hunde-Badeplatz (Hund und Mensch) gehen, so dass sie das Schwimmen richtig lernen kann.

 

Die Grundkommandos sind überhaupt kein Thema mehr: Sitz, Platz, Körbchen, Warten, Steh, Pfötchen – funktioniert alles bestens (wenn sie will). Ab nächsten Monat gehen wir zusammen longieren und dann evtl. Agility ausprobieren. Denn es ist wirklich so, sie ist sehr intelligent, lernt schnell und gern. Was uns aus dem Tierheim wohl immer bleiben wird, ist Kattys Verfressenheit. D. h. sie ist immer auf der Suche nach etwas Essbaren. Kein Komposthaufen ist vor ihr sicher. Das ist gerade auf bekannten Strecken manchmal lästig. Auf einmal ist sie verschwunden. Das bedeutet, dass man immer ein Auge darauf haben muss, was sie gerade wieder treibt bzw. wohin sie verschwindet.

Und vom Fressen ist sie auch nicht wirklich abzurufen. Sonst kommt sie sofort."

 

Tracy jetzt Sookie

Das Jahr 2017 hat für die schöne, gelehrige Tracy einen guten Anfang genommen. Die einst in Kroatien im Wald ausgesetzte Hundedame hat ihr Für-immer-Zuhause in Schleswig-Holstein gefunden und hat sich schon sehr gut eingelebt. Sie trägt jetzt den schönen Namen Sookie. Ihre Menschen erzählen:

 

„Sookie (früher Tracy) geht es bestens. Sie hat sich gut und sehr schnell eingelebt und ist jetzt schon everbody´s darling! Am Anfang hatte sie ein wenig gesundheitliche Probleme, aber die haben wir gut in den Griff bekommen. Sie hat noch einmal eine Wurkmur bekommen, wir haben sie auf Giardien testen lassen (zum Glück negativ) und auch das passende Futter für sie gefunden. Mit ihren Mitbewohnern (Menschen wie Hund) versteht sie sich super und auch das ins Büro mit kommen macht sie wunderbar. Insgesamt hat sie sich als ein Hund entwickelt, der draußen sehr aktiv, aber gut zu händeln ist und in der Wohnung oder im Büro super zur Ruhe kommt. Solange Menschen um sie herum sind, ist für sie die Welt in Ordnung.

 

Aber auch mal alleine zu Hause bleiben macht sie gut. Lediglich alles essbare muss man außerhalb ihrer Reichweite deponieren. Mit der Hundeschule haben wir angefangen und warten gerade auf einen Platz in der Junghundegruppe. Solange üben wir fleißig zu Hause mit ihr und sie hat schon richtig viel gelernt. Am Anfang waren Hundebegegnungen etwas schwierig, da sie sehr stürmisch (aber nicht aggressiv) auf alle Vierbeiner los wollte; aber auch das läuft immer besser. Wir sind total froh sie hier zu haben und können uns jetzt schon ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen.“

 

Snoopy

Für den menschenbezogenen, intelligenten Berner Sennenhund-Mischling Snoopy ging die Reise ins Glück im Februar 2017 nach Bayern. Dort lebt der verspielte Rüde mit zwei anderen Hunden zusammen, hat sich schon nach kurzer Zeit prima eingelebt und ist geliebtes Rudel- und Familienmitglied geworden. Sein Frauchen hat uns schon erste schöne Bilder aus seinem neuen Zuhause geschickt und berichtet glücklich:

„ES GEHT UNS SUPER!!!! Snoopy ist einfach ein Schatz !!

Habe heute ein paar Fotos gemacht.

- Am Sonntagabend in seinem neuen Bettchen, leider etwas dunkel aber wollte ihn durch den Blitz nicht erschrecken ... Denke aber es läßt sich erkennen, wie entspannt er schläft ...
- Beim Frühstück vorbereiten zusammen mit seinem Kumpel Rocky, die beiden verstehen sich einfach prima!!
- Und heute vormittag hat er seine Spielsachen auf die Terrasse getragen und hat sich im wunderschönsten Sonnenschein seinen Ausgangsplatz eingerichtet :-) ....

 

Werde im Laufe der Woche noch andere Bilder machen. Wir sind sehr glücklich mit ihm und ich möchte mich bei Vesna aus tiefstem Herzen bedanken!! Denn ich denke Snoopy war frisch gebadet als er hier ankam und seine Leinenführigkeit ist schon so ausgezeichnet, daß das ein Klacks wird, bis er das bestens kann.

Was ich sooooo super an ihm finde, er hat sich sofort ist unser kleines Rudel integriert und hat seinen Platz gefunden. War vom ersten Tag an stubenrein, ja, genau, wir waren auch total überrascht ... Aber er knurrt die Terrassentür an, wenn sie geschlossen ist und meldet sich, wenn er raus muß .... einfach unglaublich. Er ist sehr gelehrig und möchte immer alles richtig machen.

Unser großer Garten gefällt ihm natürlich ausgezeichnet und durch das tolle Wetter war er heute den ganzen Tag auf Wachtposten und hat schon alle Hunde in der Nachbarschaft kennengelernt. Und ab nächste Woche gehts auf den Hundeplatz und dann werden wir auch feststellen, welche Beschäftigung ihm denn am meisten Spass macht und die machen wir dann :-)
Snoppy ist ein echter Schatz und wir lieben ihn schon ganz dolle. Er hat sich bereits eingelebt, was einfach unglaublich ist, und wird noch ganz viel Lernen und dabei viel Spass haben.“

Yuki

Die kleine Zwergpinscher-Mischlingsdame Yuki hat ein tolles Zuhause bei einer lieben Familie in Niedersachsen bekommen. Ihre hauptsächliche Bezugsperson, die Tochter der Familie, hat uns erzählt, wie die liebe Hündin sich eingelebt hat.

 

„Meine Mutter und ich hatten schon länger die Überlegung, uns einen Zweithund anzuschaffen. Ich hatte öfters schon im Internet auf Tierheim-Seiten nach Hunden geguckt. Eines Abends habe ich dann das super süße Foto, von Yuki auf der Göttinger Tierheim-Seite entdeckt und mich gleich verliebt. Yukis Beschreibung, bezeichnete sie als quirlig und zuhause auch mal laut. Doch gleichzeitig draußen als eher ängstlichen Hund. Dies schreckte mich jedoch nicht davon ab, ein Treffen mit Yuki zu organisieren. 

 

Bei unserem ersten Treffen mit Yuki, war ich sehr gespannt und nervös. Doch als dann diese unfassbar süße Hundedame aus dem Auto sprang, war ich verliebt. Sie war beim ersten Treffen, sehr ängstlich und am Anfang auch eher zurückhaltend. Das hat mich aber nicht verschreckt oder gestört. Auf das erste Treffen folgten noch zwei weitere. Bei dem letzten Treffen kam sie auch mehrmals zu mir gelaufen und ich habe gemerkt, dass sich eine Bindung zwischen uns aufgebaut hatte. Nach diesem Treffen ging alles ganz schnell. 

Yuki kam am 21.12.16 zu uns und lebte sich schon am ersten Tag super ein. Es war mein erster Ferientag und wir haben sie gegen Mittag von ihrer Pflege-Mama Dörte abgeholt. Nachdem wir zuhause ankamen, lief sie sehr interessiert durch die Wohnung und beschnupperte alles, auch unseren großen alten Hund, der am Anfang skeptisch beäugt wurde. Ebenfalls am ersten Tag kam sie freudig an, wenn man sie gerufen hat und sie forderte mich mehrfach zum Streicheln auf. Auch die Weihnachtszeit überstand sie super und benahm sich sozial gegenüber Besuchern. Sie bellt immer wieder, wenn jemand an der Tür ist, aber empfängt die Leute dann doch freundlich in ihrem Zuhause.

 

Das Gassigehen hat sich auch sofort gebessert. Ich lasse sie frei laufen, was früher wohl lieber nicht ausprobiert wurde. Sie kommt, wenn man sie ruft immer wieder zurück, manchmal dauert es allerdings noch etwas länger als gewünscht. Yuki hat auch schon gelernt, den Befehl Sitz auszuführen und Platz zu machen, außerdem wirft sie sich auf den Rücken, wenn man mit der Hand zwei Mal auf den Boden klopft. Ich muss zugeben, sie befolgt die Befehle noch nicht einwandfrei, aber mit Bestechungsleckerlis klappt es dann doch eigentlich immer. Sie war auch mit mir gegen Ende Januar das erste Mal in der Hundeschule, ich hielt dies für wichtig, weil es Hunden einfach Spaß macht Neues zu lernen. Ich bin jetzt schon länger mit Yuki bei der Hundeschule und es macht ihr sichtlich Spaß. Manchmal überfordern sie die großen Hunde, wenn sie toben dürfen, dann rennt sie lieber erst einmal weg. Aber das ist auch schon deutlich besser geworden. Yuki lernt besonders schnell, wenn sie sich morgens oder abends auf ihr Futter freut. 

 

Ich denke, man kann aus dem Text entnehmen, dass Yuki ein Hund ist, der in seinem Zuhause angekommen ist. Sie öffnet sich jeden Tag noch ein kleines Stückchen mehr und ist sehr offen gegenüber neuen Menschen solange ich an ihrer Seite bin. Yuki und ich werden noch sehr viel Spaß zusammen haben und Neues entdecken. Ich kann nur jedem sagen, der vor hat einen Hund zu adoptieren, dass es sich lohnt nach ihm zu suchen. Ich habe Yuki gesucht und gefunden, wir verstehen uns so als wäre sie schon seit dem sie ein Welpe ist bei mir. Ich habe sie gleich bei der ersten Begegnung ins Herz geschlossen und nicht mehr rausgelassen.“