Notfall

Forest

Geschlecht

Alter

Rasse

Farbe

Schulterhöhe

Kastriert

Aufenthaltsort

männlich  – gechipt, geimpft, entwurmt
geboren ca. 2012
Labrador Mischling
gelb
ca. 55 cm
ja
4732 Eynatten (auf Pflegestelle in Belgien)


Wichtig: Wenn wir unsere Hunde bestimmten Rassen zuordnen, so orientieren wir uns ausschließlich am Erscheinungsbild und am Verhalten (Phänotyp). Diese Zuordnung erfolgt nach bestem Wissen der LESIKA Hundehilfe e.V. und der beteiligten Tierärzte. Die Angaben entsprechen jedoch nicht zwangsläufig den Erbanlagen (Genotyp), zu deren Bestimmung ein DNA-Test erforderlich ist.

Er kann der Kälte nicht mehr standhalten!

Nach allem, was er überstanden hat, sollte es ihm endlich gut gehen! Jetzt ereilte uns ein Notruf von unserer Goga aus dem Asyl Spas in Kroatien. Mit dem dortigen Wintereinbruch geht es Forest körperlich zunehmend schlechter. Bedingt durch die Kälte und den aktuell massiven Regen, der auch teilweise zu Überschwemmungen führt, friert und zittert der ohnehin gesundheitlich angegriffene Hundejunge fürchterlich und ständig. Wir vermuten, dass sein Stoffwechsel durch die Tabletten, die er benötigt, komplett herunterfährt. Das wiederum steigert auch zusätzlich den seelischen Stress.

Daher suchen wir nun ganz dringend für ihn eine Pflege- oder Endstelle!

 

Im Juli diesen Jahres wurde Forest durch einen unschönen Vorfall schwer verletzt. Er hatte seinen Körper während eines epileptischen Anfalls nicht mehr unter Kontrolle, wodurch sich seine Beine im Gitter des Nachbarzwingers verhakten, so dass ihn die anderen Hunde blutig bissen. Wahrscheinlich waren diese auch vollkommen überfordert mit der Situation. Die Wunden wurden umgehend ärztlich versorgt und Dank der intensiven Pflege des Asylteams konnten sie gut verheilen. Abgesehen von seiner Epilepsie, ging es Forest wieder sehr gut.

 

Er hatte seit diesem Anfall im Juli nur einen einzigen Weiteren, was jetzt auch schon wieder lange her ist. Er bekommt natürlich nach wie vor seine Tabletten, welche gut bei ihm anschlagen. Wir haben die Hoffnung, dass die Anfälle sogar komplett aussetzen, wenn er in einem eigenen und sicheren Zuhause endlich zur Ruhe kommen könnte. Er benötigt noch „Hepatic“ Trocken- oder Nassfutter, da damals seine Leber- und Harnwerte nicht die Besten waren.

 

Der süße Labradormischling war immer ein schüchterner Hundemann, der die Nähe zu Menschen eher gemieden hat. Seit diesem schweren Unfall, sucht er allerdings förmlich den Kontakt zu uns, möchte schmusen und liebkost werden und freut sich über jegliche Art der Aufmerksamkeit. Wahrscheinlich hat er durch diesen schlimmen Vorfall gemerkt, dass die Menschen ihm geholfen haben und es gut mit ihm meinen. Er wäre ein toller Begleiter für eine Einzelperson, Paare, aktive Senioren oder eine Familie mit Kindern ab 14 Jahren. Über eine bereits vorhandene Hundedame,

würde er sich sicherlich freuen.

 

Für unseren Forest suchen wir ein ruhiges Zuhause in ländlicher und reizarmer Umgebung, damit er abschalten und innerlich ankommen kann. Wir wünschen ihm geduldige und hundeerfahrene Menschen, die ihm die Geborgenheit und Liebe schenken, die Forest leider in seinem bisherigen Leben immer verwehrt blieben. Anfänglich wird er sicherlich etwas Zeit benötigen, um sich an seine neue Familie und das häusliche Leben zu gewöhnen. Es ist sehr wichtig, ihn nicht zu bedrängen und

keinen Druck auf ihn auszuüben, denn darauf reagiert er mit Abwehr.

 

Wenn sie Forest helfen möchten und ein warmes Plätzchen für ihn frei haben, dann melden Sie sich bitte bei seiner Ansprechpartnerin Susan Friz.

 

Kontakt: susan.friz-lesika@gmx.de          Telefon: 0151 24177093

 

Stand: November 2019

Forest im Juli 2019