Bip

Geschlecht

Alter

Rasse

Farbe

Schulterhöhe

Kastriert

Aufenthaltsort

männlich  – gechipt, geimpft, entwurmt
geboren ca. Februar 2015
Labrador Terrier Mischling
cognac braun
ca. 57 cm
nein – erfolgt vor Ausreise
Asyl Spas in Varazdin (Kroatien)


Wichtig: Wenn wir unsere Hunde bestimmten Rassen zuordnen, so orientieren wir uns ausschließlich am Erscheinungsbild und am Verhalten (Phänotyp). Diese Zuordnung erfolgt nach bestem Wissen der LESIKA Hundehilfe e.V. und der beteiligten Tierärzte. Die Angaben entsprechen jedoch nicht zwangsläufig den Erbanlagen (Genotyp), zu deren Bestimmung ein DNA-Test erforderlich ist.

Kraftpaket sucht Auslastung

Bip's Vorgeschichte ist soweit bekannt: als junger Hund wuchs er inmitten von Zigeunern auf. Im Alter von ca. 6 Monaten wurde er vom Asyl Spas aufgenommen. Wie seine Erfahrungen mit Menschen und anderen Hunden in den ersten 6 Monaten gewesen sein muss, können wir nur vermuten.

 

Bip konnte im November 2019 zu zwei Hündinnen in eine bestehende Hundegruppe integriert werden. Woher die anfängliche Unverträglichkeit stammt lässt sich nur erahnen. Bip ist jedoch das beste Beispiel dafür, dass es sich immer lohnt, an bestehenden Problemen zu arbeiten, denn nur dann kann eine Verbesserung erarbeitet werden. Trotz der kurzen Zeit und den beschränkten Möglichkeiten der Mitarbeiter im Asyl hat Bip bereits einige negativen Verhaltensmuster ablegen können. Möglicherweise war das Kraftpaket im Asyl unausgelastet und suchte sich im Streit mit Artgenossen seine Unterhaltung. Sicher ist aber, dass in Bip noch viel unentdecktes Potential steckt, welches mit Training und Ansprache sicher geweckt und hervorgeholt werden kann.

 

Der hübsche Rüde ist sehr lebhaft und somit auch nur für aktive Menschen mit Hundeerfahrung geeignet. Möglicherweise kann eine fachkundige Hundeschule, eine liebevolle aber strenge Erziehungsweise und ein ordentliches Power-Programm für Bip die nötige Auslastung darstellen.

 

Bip ist ein uns Menschen sehr zugewandter Rüde. Für ein erfülltes Leben benötigt er nicht zwangsläufig weitere Hunde in seinem direkten Umfeld. Toben und Spazierengehen sind seine Leidenschaft. Auch dies trägt zu seiner Auslastung bei. In Bip kommen die Gene eines typischen Terriers durch. Seine Betreuerin berichtet, dass er terriertypisch „verrückt“ ist und viel Beschäftigung benötigt.

 

Wir wissen, dass dies eine besonderes Aufgabe ist und Bip ein spezieller Hund ist, der spezielle Menschen braucht.

 

Aber welche Möglichkeit hat ein Hund wie Bip ohne die Aufnahme in die Vermittlung?

Vielleicht sind ja genau Sie der-/diejenige, der/die sich dieser besonderen Aufgabe gewachsen fühlt und einem jungen Hund den Start in ein neues Leben ermöglichen will?

 

Wenn Sie sich angesprochen fühlen von der Herausforderung eines Kraftpaketes und möglicherweise noch weitere Informationen benötigen, dann steht Ihnen gerne Bip´s Vermittlerin Susanne Zimmer zur Verfügung.

 

Kontakt: Susanne.zimmer@gmx.de

 

Stand: Februar 2020