Aktuelles

24. März 2018

Suncicas Glück im Unglück:
Ein Sonnenschein aus dem Wasserkanal

In einem Kanal voller Wasser am Rande einer Straße wurde eine Hündin gefunden. Keiner weiß, wie lange sie dort gelegen hatte, hilflos und unbeweglich. Goga hat sie Suncica genannt, was im Kroatischen „Kleine Sonne“ bedeutet. Nur der Tatkräftigkeit lieber Menschen ist es zu verdanken, dass Suncica überlebt hat. Menschen, die nicht weggesehen haben. Menschen, die sich ihrer erbarmten und sie schließlich ins Asyl Spas brachten.
Suncica ist vermutlich Opfer eines Verkehrsunfall geworden. Ein Bein war gebrochen und der hintere Teil der Wirbelsäule schwer verletzt. Doch die hübsche Hündin hatte noch Glück im Unglück. Denn in der Tierklinik wurde festgestellt, dass sich die Verletzung der Wirbelsäule auf die nervale Versorgung der Rute beschränkt. Leider musste die Rute amputiert werden. Nur ein Zentimeter mehr und Suncica wäre gelähmt gewesen.

Seit kurzem erst ist Suncica aus der Tierklinik ins Asyl zurückgekehrt und sie erholt sich nun dort von der Operation. Sobald sie vollständig genesen ist, suchen wir ein wunderschönes Zuhause, in dem für Suncica immer die Sonne scheint. Wenn Sie sich jedoch bereits jetzt verliebt haben und Suncica adoptieren möchten, wenden Sie sich bitte an Meri Ivcevic. Sie wird Ihnen gerne alle Fragen beantworten.

Kontakt: meri.lesika@gmx.de

21. März 2018

Sanierung im Asyl Spas:
Besseres Leben für die Schwächsten

Trotz Schnee, Eis und großer Kälte sind die Arbeiten zur Verbesserung der Lebensqualität der Hunde im Asyl auch in den Wintermonaten vorangegangen. So wurde in den vergangenen Wochen ein Teil der Innenräume erneuert. Öffnungen in den Wänden wurden geschlossen und Betonböden gefliest, was die Reinigung künftig deutlich erleichtert. Die sanierten Räume sind vor allem für Hunde vorgesehen, die durch Mobbing gefährdet sind und besonderen Schutz bedürfen. Auch stehen jetzt fünf Boxen zur Verfügung, in denen kranke und operierte Hunde nach ihrer Rückkehr aus der Klinik untergebracht werden können. Schritt für Schritt geht es voran ...

18. März 2018

Trauer um Tin

Erst vor wenigen Tagen hatten wir über Tin berichtet (siehe unten). Nun erreicht uns die Nachricht aus dem Asyl, dass der liebe Rüde gestorben ist. Trotz seines insgesamt schlechten Befindens kam sein Tod unerwartet.

 

Tin durfte gerade erst in eine private Hundepension umziehen, um sich dort gut zu erholen. So lange hat er gekämpft und gelitten, am Ende war nun alles vergebens. Goga und ihr Team, die ihn auf seinem Weg stets begleiteten, trauern um den so liebenswerten Jungen, dem das Leben nur großes Leid brachte.

 

Wir danken allen Menschen, die Tin geholfen und an ihn gedacht haben. In unseren Herzen wird immer ein Platz für ihn sein.

17. März 2018

Am Sonntag, 15. April gemeinsam Spazieren gehen:

Einladung zur Hunderunde am schönen Niederrhein

Wir möchten alle Adoptanten und Freunde unseres Vereins zu unserer Hunderunde in 41334 Nettetal einladen.

 

Es ist eine Gelegenheit, sich bei einem gemütlichen Spaziergang kennen zu lernen und über Erfahrungen und Fragen auszutauschen. Im Anschluss gibt es dann auch noch etwas für das leibliche Wohl von Mensch und Hund.

 

Treffpunkt ist Sonntag, 15 April 2018, um 11 Uhr in 41334 Nettetal, Am Birkenhof, Heerstraße 60

 

Um besser planen zu können, wäre es schön, wenn Sie Ihre Teilnahme bei Stephanie Dohmen kurz ankündigen könnten.

 

Kontakt:

Stephanie Dohmen

Mobil: 0174-6396774 oder Mail: stefraisaka@gmail.com

15. März 2018

Damit Tins Seele und Körper heilen können:
Paten und Spender gesucht

Mit einem offenen Bruch des linken Hinterbeines wurde der hübsche Husky-Mischling Tin im Oktober 2017 an einem Straßenrand in Varazdin gefunden. Das Asyl Spas wurde erst Tage später zu Hilfe gerufen, als sich bereits eine Blutvergiftung (Sepsis) entwickelt hatte. Die Ärzte in der Tierklinik stellten zudem fest, dass Tins Sehfähigkeit eingeschränkt ist – wahrscheinlich infolge eines heftigen Schlages. In einer komplizierten Operation wurde der Knochenbruch mit einer Titanplatte fixiert. So gelang es zunächst, Tins Beins zu retten. Doch lange Zeit blieb ungewiss, ob es erhalten werden kann. In den vergangenen Monaten hatten wir hier mehrfach über Tins Kampf berichtet.

Noch kurz nach Weihnachten schrieb uns Goga: „Das neue Jahr soll Glück bringen für Tin ... Wir kämpfen weiter für und mit unserem wunderbaren Tin, der einen so starken Lebenswillen besitzt.“ Doch leider waren alle Bemühungen vergebens. Bereits kurz darauf mussten Titanplatte und Schrauben in einer Notoperation entfernt werden. Eine starke Entzündung und einsetzende Nekrosen (Gewebezerfall) ließen keine andere Wahl. Ende Februar musste Tins Bein schließlich amputiert werden. Andernfalls wäre der liebe Rüde gestorben.

Die lange und fordernde Behandlung hat bei Tin nicht nur physische Spuren hinterlassen. Er braucht jetzt dringend Erholung. Im Asyl kann ihm die benötigte Ruhe und intensive Zuwendung nicht geboten werden. Zu begrenzt sind die Möglichkeiten einer angemessenen Unterbringung des Rekonvaleszenten: Zu laut und unruhig ist das Umfeld und zu gering sind die zeitlichen Kapazitäten der Betreuer. Goga hat sich daher dazu entschlossen, Tin in einer privaten Pension unterzubringen, in der er sich vollständig erholen kann. Die Fotos zeigen ihn dort kurz nach seiner Ankunft. Eine Pension hat auch in Kroatien ihren Preis: Die monatlichen Kosten für Tins Unterbringung und Versorgung betragen 300 Euro. Wir suchen dringend liebe Menschen, die dazu beitragen, die Pensionskosten durch eine Patenschaft oder durch Spenden zu finanzieren. Tin hat so viel leiden müssen, nun soll ein neues Leben für ihn beginnen. Sobald er sich ausreichend erholt hat, suchen wir ein Zuhause mit liebevollen Menschen, die Tin zeigen, wie schön das Leben auch als Dreibeiner sein kann.

Kontakt: meri.lesika@gmx.de

11. März 2018

Erster Schritt ins große Glück:
Neue Hunde aus der Tötung gerettet

Wieder durften einige Hunde aus der Hölle der Tötungsstation durch das große grüne Tor des Asyls gehen.
Jetzt befinden sie sich in Sicherheit und werden dort auf ihr neues Leben vorbereitet. Einige von ihnen werden auch medizinisch versorgt, weil sie in einem allgemein schlechten Gesundheitszustand sind oder Verletzungen haben.

Unter den Geretteten befindet sich auch eine Hundemama mit 3 Welpen.

 

Der erste Schritt ins große Glück ist getan. Nun warten sie alle auf Menschen, die ihnen ein Für- immer-Zuhause geben möchten.

 

Wollen Sie mehr über einen Hund erfahren? Dann melden Sie sich bei Meri Ivcevic. Sie beantwortet gerne alle Ihre Fragen.

 

Kontakt: meri.lesika@gmx.de 

5. März 2018

Hany und Caesar:
Das Leid zweier „Listenhunde“

Im Körper eines Mastiff-Mischlings geboren, vermutlich zu Zuchtzwecken missbraucht und schwer misshandelt: Das ist Hany. Ende Januar wurde die Hündin von Goga und ihrem Team aus einem nahe gelegenen Roma-Dorf geholt und im Asyl Spas aufgenommen. Bei ihrer Ankunft wies die Hündin eine große klaffende Wunde an der Innenseite des linken Hinterbeines auf, die operiert werden musste. Wie die Fotos zeigen, schreitet die Heilung gut voran und Hany könnte schon bald in ein neues Zuhause reisen. Wir suchen Menschen ohne Vorurteile gegenüber Hanys Rasse, die der Hündin nach einer leidvollen Vergangenheit viele schöne gemeinsame Jahre schenken.

Auch Staffordshire-Mischling Caesar zählt zu den sogenannten Listenhunden und sucht ein schönes Zuhause. Wegen schwerer Vernachlässigung wurde er seinem früheren Besitzer vor einigen Wochen vom Veterinäramt entzogen. Zu diesem Zeitpunkt war der schöne Rüde völlig ausgehungert und abgemagert. Die Fotos zeigen ihn vier Wochen später bereits aufgepäppelt. Auch wurde er zwischenzeitlich kastriert. Caesar ist ein sehr lieber und menschenbezogener Hund, offenherzig und gutmütig. Seine Verträglichkeit mit anderen Hunden kann noch nicht abschließend beurteilt werden. Doch sein bisheriges Verhalten deutet darauf hin, dass er sich mit Artgenossen gut versteht. Schon bei seiner Überführung ins Asyl gemeinsam mit anderen bellenden Hunden im Auto zeigte er keinerlei Aggression. Im Gegenteil: Ängstlich schmiegte er sich ganz eng an seinen Betreuer Danijel – ganz so, als wolle er Schutz bei ihm suchen.

Bei ernsthaftem Interesse an Hany oder Caesar wenden Sie sich bitte an Jasna Mackovic, die Ihnen gerne nähere Informationen gibt.

Kontakt: j-mackovic@t-online.de

 

Bitte beachten Sie:

Als Staffordshire-Mischling unterliegt Caesar dem deutschen Hundeverbringungs- und Einfuhrbeschränkungsgesetz und darf nicht nach Deutschland eingeführt werden. In Österreich sind Einfuhr und Haltung dagegen unter Einhaltung der bundesländerspezifischen Auflagen erlaubt. In den meisten Kantonen der Schweiz ist die Haltung bewilligungspflichtig, in einigen Kantonen sind Einfuhr und Haltung verboten.
Hany kann nach Deutschland vermittelt werden, steht als Mastiff-Mischling jedoch auf der Rasseliste einiger Bundesländer. Für Hanys Vermittlung nach Österreich und in die Schweiz gelten ähnliche Auflagen wie für Caesar.

4. März 2018

Fahrt ins Glück am 24. Februar

Am 24. Februar konnten sich Bluvy, Erna, Ira, Tora und Bili auf den Weg in ein neues Leben machen.

 

Für Bluvy und Erna ging es direkt zu ihren neuen Familien. Notfall Ira (siehe Foto) kam in eine Pflegestelle und wird demnächst noch ausführlich vorgestellt. Tora und Bili durften ins Tierheim Burg umziehen, um ihnen eine bessere Chance auf Vermittlung zu ermöglichen. Wir drücken ganz fest die Daumen, daß auch sie bald ihr „Für immer Zuhause“ bei lieben Menschen finden.

 

Den anderen Hunden und ihren Menschen wünschen wir alles Gute und eine schöne gemeinsame Zukunft. 

 

28. Februar 2018

Winterimpressionen aus dem Asyl

Der Winter hält das Asyl Spas fest in seinem eisigen Griff. In den vergangenen Nächten sanken die Temperaturen auf Werte bis zu minus 17 Grad und auch tagsüber herrschen Minusgrade. Hunde und Menschen sind in Eis und Schnee gefangen. In den Außenbereichen der Zwinger wurden vor einigen Tagen vorsorglich 60 Ballen Stroh zusätzlich auf den Böden ausgebracht, um die Hunde zumindest ein wenig vor der klirrenden Kälte und dem Bodenfrost zu schützen.

 

Auch die Hütten sind mit wärmendem Stroh ausgepolstert. Trotzdem leiden die Hunde sehr unter dem strengen Frost, vor allem in den eiskalten Nächten. Besonders hart trifft es die alten und die ganz jungen Hunde. Hinzu kommt, dass in dieser Zeit die Gefahr von Beissereien hoch ist, denn es herrscht wegen den extremen Temperaturen eine nervöse Stimmung in den Zwingern.

Die eisige Kälte stellt auch die Betreuer im Asyl vor extreme Herausforderungen, leisten sie doch ihre tägliche Arbeit überwiegend draußen und können sich nur für kurze Zeit aufwärmen. Zu den vielen Routinearbeiten kommt nun auch noch das Schneeräumen und Eishacken in den Zwingern, Ausläufen und Gängen hinzu. Wasser und Futter gefrieren innerhalb kürzester Zeit. Im Asyl ist nun die härteste Zeit des Jahres und wir hoffen mit Goga und ihrem Team, dass der Frühling bald naht und kein Hundeleben verloren wird.

27. Februar 2018

Alex und Christy:
Zwei Geschwister suchen Medizinpaten

Im Mai vorigen Jahres wurden Alex und Christy in der Nähe des Asyls Spas aus einem Auto gestoßen.

 

Die beiden Deutschen Schäferhunde waren stark unterernährt und entkräftet. Der Hunger hatte deutliche Spuren an den Körpern der damals einjährigen Geschwister hinterlassen. Freundlich und auf Gutes hoffend kamen sie auf Goga und die Helfer zugelaufen, als diese nach einem Hinweis vor Ort eintrafen.

 

Mittlerweile haben sich Alex und Christy physisch und psychisch gut erholt und sind wunderbare und liebenswerte Hunde, die auf ein schönes Zuhause hoffen. Leider haben beide Geschwister Probleme mit der Hinterhand, die sich durch zeitweiliges Humpeln zeigen. Vermutlich handelt es sich um Hüftdysplasie. Eine mangelhafte  Ernährung in der Wachstumsphase hat die Erkrankung möglicherweise zusätzlich verschlimmert. Für eine sichere Diagnose ist eine Röntgenuntersuchung erforderlich. Doch wegen der vielen lebensgefährdeten Notfälle ist es dem Asyl aktuell nicht möglich, die Kosten in Höhe von 400 Euro aufzubringen.

 

Ohne medizinischen Befund haben die Geschwister kaum Chancen vermittelt zu werden oder eine Pflegestelle in Deutschland zu finden – zu ungewiss sind derzeit die Kosten, die sich durch eventuelle Folgebehandlungen ergeben. Wir suchen daher dringend liebe Menschen, die durch eine Spende die so wichtige Röntgenuntersuchung für Alex und Christy ermöglichen.

Kontakt: j-mackovic@t-online.de

22. Februar 2018

Braun und Schwarz und ein Klecks Weiß:
Alexander auf der Suche nach Liebe

Dürfen wir vorstellen? Das ist Alexander, auch liebevoll Atzo genannt. Vor wenigen Tagen erst wurde der hübsche Rüde im Asyl aufgenommen, nachdem er seiner früheren Besitzerin wegen Vernachlässigung entzogen worden war. Wie die Fotos zeigen, leidet Alexander unter einer massiven Infektion seines rechten Außenohres, die zuvor nicht behandelt wurde. Im Asyl wird sie nun therapiert und Alexander könnte voraussichtlich bereits Ende März in ein neues Zuhause reisen.

Er ist sehr menschenbezogen und ein ganz großer Schmusepeter. Mit seinen acht Jahren ist Alexander im besten Alter und sucht nun Menschen, denen er seine Liebe schenken darf. Seine genaue Größe kennen wir noch nicht, aber wir werden im Asyl gerne alle weiteren Informationen für Sie erfragen. Wenn Sie Alexander Ihr Herz und ein Zuhause schenken möchten, melden Sie sich bitte schnell bei Meri Ivcevic.

Kontakt: meri.lesika@gmx.de

18. Februar 2018

Otto im Glück

Das Schicksal von Otto hat viele Menschen bewegt und viele haben geholfen. Nun ist es eine Glücksgeschichte geworden.

Ein Blick zurück: Im Oktober 2017 war Otto nach schwersten Misshandlungen im Asyl Spas aufgenommen worden. Mit einer Axt oder Machete waren dem kleinen Rüden klaffende Wunden am Kopf und Rücken zugefügt und sein rechtes Ohr war abgetrennt worden. Sein Überleben war lange Zeit ungewiss. Viele Wochen intensiver Pflege im Asyl und mehrere Operationen waren nötig, um sein Leben zu retten. Im Oktober und im November berichteten wir mehrfach über seine Fortschritte. Am Ende hat Otto uns allen bewiesen, dass jeder Kampf sich lohnt, auch wenn er lang und schmerzvoll ist. Denn das Leben ist kostbar und Otto musste seinen Weg nicht alleine gehen. Goga und ihr Team sind mit ihm gegangen, wie auch die Menschen, die ihn in ihr Herzen aufnahmen.
 
Am 10. Februar war es dann endlich so weit: Otto durfte in sein neues Zuhause reisen. Er ist jetzt ein Bayer und lebt an der Isar. Seine Familie ist sehr glücklich mit ihm. Der Kleine zeigt sich als lebhafter und verschmuster Junghund, geht furchtbar gerne spazieren, tobt mit seiner neuen Hundefreundin ... und frisst seinen Menschen schier die Haare vom Kopf. Nun darf Otto all das nachholen, worauf er so viele Monate verzichten musste. Wir von Lesika freuen uns sehr über Ottos Glück und wünschen ihm und seiner Familie viele gemeinsame und glückliche Jahre.

16. Februar 2018

Fahrt ins Glück am 10. Februar

Am 10. Februar durften 16 Hunde ihre Reise ins Glück antreten. Darunter auch die Adventswelpen Stella, Baghira, Quiny, Malou und Lani. Außerdem waren Novica, Lari, Maza, Tuna, Michaela, Tim, Tomi, Stanlio, Irma und Otto mit an Bord. Für sie alle ging es direkt zu ihrer Endstelle.

Der kleine Otto hatte Schreckliches erlebt. Er wurde misshandelt und kam mit schwersten Verletzungen im Oktober im Asyl an. Otto kämpfte tapfer um sein Leben und es war nicht abzusehen, ob er es überhaupt schaffen würde. Er ertrug die langwierige Behandlung geduldig und nun bekommt der kleine Mann auch ein richtiges Zuhause, in dem Otto sicherlich mit viel Liebe und Zuwendung die schlimme Vergangenheit vergessen kann. 

Auch Tun konnte zusammen mit seiner Freundin Tuna auf große Fahrt gehen. Er hatte es mit seiner sensiblen Art im Asyl sehr schwer und wurde immer wieder Opfer von Attacken seiner Artgenossen. Um Schlimmeres zu verhindern, darf er sich auf einer Pflegestelle erholen und findet ganz bestimmt auch bald eine Familie, bei der er für immer einziehen kann.


 

Wir wünschen allen Zwei- und Vierbeinern für die Zukunft alles Gute! 

11. Februar 2018

Hundemädchen kämpft ums Überleben

Seit einer Woche kämpft sie um ihr Leben, eine kleine Kroatische Schäferhündin, noch ein Welpe, gerade mal drei Monate alt und nur wenige Pfund leicht ... viel zu leicht. Schwer verletzt war sie im Asyl Spas aufgenommen worden. Ein Jäger oder Wilderer hatte das Hundemädchen mit einem Schrotgewehr angeschossen. Nach dem Täter wird gesucht. Die noch namenlose Kleine wurde sofort in die Tierklinik gebracht.
Das Röntgenbild zeigt es deutlich: Der ganze Körper steckt voller Schrotkugeln. Leider hat die Hündin innere Blutungen und kann nicht auf ihren Hinterbeinen stehen. Im Moment beurteilen die Ärzte ihren Zustand dennoch als stabil. Die Kleine frisst und genießt jede Zuwendung, die ihr zuteil wird. „Sie ist eine kleine Schönheit“, schreibt uns Goga. In der Klinik wird nun alles für ihr Überleben unternommen. Doch wenn es zu Infektionen kommen sollte, stehen ihre Chancen schlecht. Alle hoffen, dass es sich zum Guten wendet.

11. Februar 2018

Gute Neuigkeiten von Agi

Agi geht es besser! Am 16. Januar hatten wir über den schwer misshandelten Rüden berichtet. Vor wenigen Tagen durfte er nun zum ersten Mal für einen kleinen Spaziergang das Asyl verlassen. Inwieweit seine Sehfähigkeit eingeschränkt ist, muss noch genauer untersucht werden. Aber Agi kommt gut zu recht.

Wir danken den lieben Menschen, die seine Behandlung durch ihre Spenden unterstützen! Sobald wir Informationen zu seinem Alter und seinem Charakter erhalten und sein medizinischer Status sicher zu beurteilen ist, suchen wir ein liebevolles Zuhause für Agi. Dort kann er dann alle seine schmerzlichen Erinnerungen vergessen.

Kontakt: meri.lesika@gmx.de

9. Februar 2018

Klein und rund: Na und!
Ezel sucht ein neues Zuhause

Ein wenig mollig ist er ja schon, der kleine Ezel. Sein Name, den ihm sein Frauchen gab, kommt aus dem Türkischen und bedeutet „Ewigkeit“. Bis vor kurzem war Ezels Welt auch noch völlig in Ordnung.

 

Doch  plötzlich nahm das Leben des Männleins eine tragische Wendung: Sein Frauchen erkrankte schwer und musste den kleinen Rüden schweren Herzens im Asyl Spas abgeben. Dort leidet Ezel nun sehr, ist er doch die Kälte und das enge Zusammenleben mit vielen anderen Hunden überhaupt nicht gewohnt. Vor allem aber vermisst er die Nähe und Liebe eines Menschen, zu dem er gehören darf. Wir suchen daher dringend ein neues Zuhause für den kleinen Kerl.

Ezel ist etwa 9 Jahre alt und verträgt sich mit jedem Hund; auch Samtpfoten werden toleriert. Derzeit hat er einen Tumor an den Genitalien, der demnächst noch in Kroatien operiert wird. Im März ist Ezel dann bereit für die große Reise in ein neues Zuhause. Wenn Sie Klein-Ezel adoptieren oder ihn als Pflegehund aufnehmen möchten, melden Sie sich bitte bei Stephanie Dohmen.

Kontakt: stefraisaka@gmail.com

7. Februar 2018

Kann ein Unglück alles zum Guten wenden?
Kleiner Mann sucht Nestwärme

Einst aus einer Tötungsstation gerettet, lebt der kleine Nagasaki schon viele Jahre im Asyl und blieb bisher unentdeckt. Um die Chance auf ein schönes Zuhause zu erhalten, musste ihm erst Schlimmes widerfahren. Vor zwei Wochen wurde der arme Kerl von den Hunden des Nachbarzwingers an seiner Schnauze durch einen maroden Zaun hindurchgezogen und furchtbar zugerichtet.

 

Die großflächigen Wunden wurden in der Tierklinik sofort genäht, sein Überleben war zunächst noch ungewiss. Doch der Kleine ist ein großer Kämpfer und hat sich bisher gut erholt. Bereits wenige Tage später durfte er die Tierklinik verlassen und ins Asyl zurückkehren.

Wir hoffen, dass Nagasakis Schicksal sich nun zum Guten wendet und er sein Glück findet. Er ist etwa 10 Jahre alt und zählt zu den „Vergessenen“ im Asyl. In Kroatien hat Nagasaki keine Chance auf Vermittlung mehr. Dabei ist er ein ausgesprochen lieber Kerl, der allen nur gefallen möchte, anspruchslos und dankbar für jede kleine Zuwendung. Denn das Leben hat ihn bisher nicht verwöhnt. Nagasaki liebt alle Menschen und kann gerne zu einer bereits vorhandenen Hündin hinzukommen. Auch mit Rüden ist er gut verträglich, sofern sie nicht zu aufdringlich und temperamentvoll sind. Schließlich ist Nagasaki im gesetzten Alter und lässt es lieber etwas langsamer angehen.

Sobald seine Wunden verheilt sind, suchen wir für den kleinen Mann ein Zuhause oder eine Pflegestelle mit einem Herz für ältere Hunde. Seine genaue Größe kennen wir noch nicht, doch mit seinen kurzen Beinen gehört er sicher zu den Kleinsten im Asyl. Wenn Sie Nagasaki ein Zuhause schenken möchten, melden Sie sich bitte bei Stephanie Dohmen. Sie fragt im Asyl alle gewünschten Informationen gerne für Sie an.

Kontakt: stefraisaka@gmail.com

4. Februar 2018

Der Hund auf dem Tisch:
Wie Balto sein Glück fand

Zum ersten Mal gesehen haben wir Balto bei unserem Besuch im Asyl im Jahr 2013: einen Hund auf dem Tisch. Sein ganzes Leben hatte er im Asyl verbracht und viele Winter und Sommer voller Hoffnung und Sehnsucht vorbeiziehen sehen. Irgendwann hat Balto dann aufgegeben und sich von der Welt völlig zurückgezogen. So haben wir ihn kennengelernt: in einem kleinen Raum, von nur wenig Licht erhellt, in seinem Körbchen auf einem Tisch. Ein sicheres Plätzchen, das er nicht mehr verlassen wollte, sein einziger Schutz vor den Schrecken des Lebens. Ein einsamer, ängstlicher Hund, verloren und nicht mehr vermittelbar. So schien es …

Mit viel Geduld und Zuwendung ist es Goga und ihrem Team seitdem gelungen, Balto Schritt für Schritt ins Leben zurückzuführen. Und dann geschah, woran keiner mehr glaubte: Es war Baltos Wunder. Er wurde entdeckt und durfte im September 2017 zu seinem neuen Zuhause reisen. Nach 11 langen Jahren hatte Balto endlich seinen Menschen gefunden. Seitdem ist aus dem einst schwierigen Sorgenkind ein glücklicher Hund geworden, offen für das Leben und voller Liebe, die er endlich verschenken darf, und seinem Menschen unendlich dankbar.

Wir von Lesika sind voller Freude über Baltos Glück und danken seinem wundervollen Adoptanten. Wenn die alten, von der Last vieler Asyljahre gezeichneten Hunde ein Zuhause finden, erfüllt sie ein inneres Leuchten, das unser aller Herzen erhellt. Wir möchten Baltos Happy-End-Geschichte zum Anlass nehmen, zukünftig in unregelmäßigen Abständen ältere Hunde aus dem Asyl vorzustellen – in der Hoffnung, dass auch sie doch noch ihre Menschen finden.

1. Februar 2018

Vesna sagt Danke

In den vergangenen Wochen haben uns viele Anfragen erreicht, wie es Vesna und ihren verbliebenen Hunden geht. Vesna bedankt sich sehr für die Genesungswünsche und sendet uns diese Fotos. Sie ist gerührt, dass die Menschen, die ihr so geholfen haben, noch immer an sie und ihre Tiere denken.

Nach ihrer schweren Operation geht es Vesna zunehmend besser und sie ist dankbar dafür. Manchmal verfällt sie in alte Arbeitsmuster, sagt sie, merkt dann aber schnell, dass sie ihre frühere Kraft noch nicht aufbringen kann und sich schnell überfordert. Umso wichtiger ist es für sie, dass sie dank unserer Spender und Unterstützer nun ihre Helferin Mirna an ihrer Seite haben kann.

Mirna, ein junges Mädchen, unterstützt Vesna bei ihren körperlichen Arbeiten. Die Fotos zeigen Vesna und Mirna bei einer ihrer Tätigkeiten für die finanzielle Versorgung ihrer Tiere. Vesna sagt nochmals DANKE für die Unterstützung und all die lieben Gedanken an sie und ihre Tiere.

Vesna hofft weiter für ihre fünf verbliebenen Hunde, denen sie von Herzen wünscht, trotz ihres Alters und ihrer mangelnden Attraktivität doch noch ein Zuhause zu finden. Denn die alten maroden Gehege sind keine gute Unterkunft mehr für Hunde. Vesna hofft auf eine Vermittlung und ein schönes Leben für die vom Leben Vergessenen. Wenn ihre Kraft zurückgekehrt ist, wünscht sie sich sehr einen Neubeginn in einem kleineren Rahmen.

Für Ari, Blacky und Tessa, Nera und Rafo suchen wir noch immer dringend Pflegestellen oder ein Für-Immer-Zuhause: Sie warten schon viele Jahre auf ihre Menschen.

Kontakt: j-mackovic@t-online.de      
Telefon: 0551 300419

26. Januar 2018

Neue Notfellchen im Asyl
brauchen Ihre Unterstützung

Hallo, das ist Moritz! Der Welpe wurde Ende vergangenen Jahres mit einem gebrochenen Oberschenkel im Asyl aufgenommen. Noch klein, unerfahren und ohne Aufsicht war er in ein Auto gerannt und wurde danach von seinem Besitzer nicht mehr gewollt.

 

Die Heilung des Bruches ist bisher gut verlaufen. Der kleine Bub sucht nun Menschen, die ihn lieben und ihn all das lehren, was er braucht, um heil durchs Leben zu kommen.

 

Wenn Sie dem kleinen Moritz ein schönes Zuhause schenken wollen, melden Sie sich bitte bei Meri Ivcevic.

Zwei weitere Findelkinder wurden fast zeitgleich mit Moritz im Asyl abgegeben. So musste der gebrochene Fuß einer kleinen Hündin ebenfalls operativ gerichtet werden. Das dritte Notfellchen ist ein schokoladenbrauner Welpe, der in sehr schlechter körperlicher Verfassung allein am Fluss Drave umherirrte und von einem mitleidigen Menschen aufgesammelt wurde. Auch er wurde medizinisch versorgt.

Auch das neue Jahr begann, wie das vergangene endete: Allein in dieser Woche wurden neun notleidende Hunde im Asyl aufgenommen: Eine ältere, sich aufgebende Beagle-Dame, ein hübscher schwarz-brauner Welpe, der allein und in sehr schlechter Verfassung gefunden wurde, und eine Mutterhündin mit ihren fünf Welpen.

In einem lebensbedrohlichen Zustand befindet sich eine fast verhungerte Hündin, die von Goga den Namen Zita erhalten hat. Goga schreibt uns: „Zita ist heute (am 24. Januar) angekommen ... erbärmlich und jämmerlich ... zum Heulen.“

All diese Hunde stehen beispielhaft für die vielen Patienten, die Monat für Monat im Asyl aufgenommen, medizinisch versorgt und liebevoll gesund gepflegt werden. Infolge des in Kroatien sich wandelnden Bewusstseins für den Tierschutz ist ihre Zahl in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Gingen früher noch die meisten Menschen achtlos an verletzten Hunden und ausgesetzten Welpen vorbei, so werden viele notleidende Tiere heute in den örtlichen Tierasylen abgegeben und dadurch vor einem elenden Tod bewahrt.

Diese positive Entwicklung stellt das Asyl Spas jedoch vor große finanzielle, personelle und räumliche Herausforderungen, die es allein nicht bewältigen kann. Allein die Operation von Moritz hat 450 Euro gekostet, hinzu kommen noch die Kosten für seine Röntgenuntersuchung.

Goga und ihr Team sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen, um die Hunde medizinisch versorgen und pflegen zu können. Mit einer Spende können Sie dazu beitragen, diese lebensrettende Hilfe möglich zu machen.

Kontakt: meri.lesika@gmx.de

21. Januar 2018

Waldos Suche nach Geborgenheit und Liebe

Der kleine Waldo ist einer der Hunde, die oftmals übersehen werden – unauffällig, zurückhaltend gegenüber Fremden und schwarz dazu. Gerade dem Welpenalter entwachsen, wurde er im Sommer 2014 aus einer Tötungsstation gerettet. Seitdem wartet Waldo im Asyl Spas darauf, von „seinen“ Menschen entdeckt zu werden.

 

Leider war auch das vergangene Jahr kein Glücksjahr für ihn: Anfang 2017 zog sich Waldo beim Sprung auf ein Hüttendach eine tiefe Schnittwunde am rechten Vorderbein zu. Schlimmere Verletzungen musste er dann bei zwei Mobbingattacken in den Folgemonaten erleiden.

Seine Wunden sind zwar vollständig und ohne Folgeschäden verheilt, doch Waldo befindet sich in steter Gefahr, erneut Opfer von Beißattacken zu werden. Er muss das Asyl schnellstmöglich verlassen. Wir suchen dringend ein schönes Zuhause für ihn. Waldo verträgt sich mit Hündinnen, mag aber keine dominanten Rüden. Am liebsten wäre er alleiniger Prinz. Weitere Informationen und Fotos finden Sie in Waldos Portrait.

Kontakt: stefraisaka@googlemail.com

19. Januar 2018

Sechs kleine Krümel am Wegesrand

Ein Mensch mit großem Herz hat sie entdeckt und sich hilfesuchend an das Asyl Spas gewendet: sechs ausgesetzte Welpen in einem Dorf nahe Varazdin. Als die Retter vor Ort eintrafen, war eines der Hundekinder leider nicht mehr am Leben.

 

Wieder aufs Neue fragen sich Goga und ihr Team: „Warum nur? Die Welpen waren bis jetzt doch nicht unsichtbar. Jemand muss sie mit ihrer Mutter bemerkt haben, die Nachbarn oder Freunde der Besitzer. Muss gesehen haben, dass sie gestern noch da waren und heute verschwunden sind. Da braucht es doch nur ein wenig Mut zur Menschlichkeit, um es dem Asyl melden, das dann alle weitere Verantwortung übernehmen wird.“

Die geretteten fünf Kleinen sind nun in der Wärme und Sicherheit des neuen Welpenhauses untergebracht und werden medizinisch versorgt. Hoffen Sie mit uns, dass sie überleben werden.

16. Januar 2018

Agi, ein Opfer menschlicher Grausamkeit:
Fast zu Tode geprügelt und liegen gelassen

Die dramatischen Notfälle im Asyl reißen nicht ab. Am vergangenen Samstag wurde dieser Rüde schwer misshandelt und bewusstlos im Wald gefunden. Durch schwere Schläge auf den Kopf erlitt er furchtbare Verletzungen. Der Verdacht liegt nahe, dass er zu Tode geprügelt und entsorgt werden sollte. Wieder ein Opfer menschlicher Grausamkeit. Die Betreuer im Asyl haben ihn Agi genannt.

Sofort nach seinem Auffinden wurde Agi in die Tierklinik gebracht und versorgt. Wie die Tierärzte sagen, ist er seit gestern außer Lebensgefahr. Doch Agi hat viel Blut verloren und sein Gehirn ist durch die massiven Schläge noch stark angeschwollen. Vermutlich kann er derzeit nicht sehen, aber wir hoffen, dass seine Sehfähigkeit zurückkehren wird.

 

Agis Alter ist noch unbekannt, da er seine Zähne im Moment nicht anschauen lässt. Wir hoffen auf gute Neuigkeiten aus dem Asyl und werden weiter berichten.

16. Januar 2018

Erste Fahrt ins Glück im Jahr 2018

Am 13. Januar durften auf unserer ersten Fahrt im Jahr 2018 zwölf Hunde ihre Reise ins Glück antreten, elf in ihr neues Zuhause und Notfall Thea in eine Pflegestelle. Die Fahrt verlief gut, auch das Wetter spielte mit und so konnten alle Hunde pünktlich übergeben werden. Wie immer wurden die Ankömmlinge schon sehnsüchtig von ihren Adoptanten erwartet.

 

Josko, der sehr unter der Situation im Asyl litt und sich schon fast aufgegeben hatte, wird nun sicherlich die Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten bekommen, die er so sehr vermisst hat.

Mara, die in einem verwahrlosten Zustand und hoch trächtig im Asyl ankam, kann nun endlich ein Leben bei ihrer eigenen Familie und die Vorteile eines richtigen Hundelebens genießen. Auch Mico, Sheva, Kevin, Varia, Irina, Doro, Jule, Ela und Fran dürfen sich auf ihr neues Zuhause freuen.

Notfall Thea darf in eine Pflegestelle einziehen.

Die liebe Dackel-Bracke-Mischlingshündin hat Schlimmes erlebt. Ihr Frauchen wurde überfahren und verstarb kurz danach. Sie litt sehr unter dem Verlust ihrer Bezugsperson und der vertrauten Umgebung, auch die Kälte des Winters setzte ihr sehr schwer zu.

 

Jetzt kann sie sich erst einmal erholen und bei der Pflegefamilie auf ihr "Für-immer-Zuhause" warten.

 

Wir wünschen den Adoptanten alles Gute und den Vierbeinern einen tollen Start ins neue Leben.

13. Januar 2018

Inspektor Zuco auf Streife

Zuco ist der heimliche Chef im Asyl Spas. Der hübsche gelbe Kater lebt vor den Toren des Asyls und hat jederzeit Zugang zu Gogas Büro, in das er sich gerne für seine Nickerchen zurückzieht und wo er sich seine Streicheleinheiten abholt. Zuco ist Gogas Liebling.

 

Doch als „Chef“ des Asyls genießt er nicht nur Privilegien, sondern trägt auch eine große Verantwortung. Dieser ist sich Kater Zuco durchaus bewusst. Seine Pflichten erfüllt er ernsthaft und mit großer Würde. So wird mehrmals täglich kontrolliert, ob im Asyl auch alles seine Richtigkeit hat. Hier überprüft Zuco gerade, ob die neu angelieferten Paletten gut und stabil liegen und stellt nebenbei auch sicher, dass sich kein Mäuserich eingeschmuggelt hat.

10. Januar 2018

Der Kampf um Tin geht weiter

Noch immer zählt Tin zu den größten Sorgenkindern im Asyl Spas. Der hübsche Husky-Mischling war im Oktober 2016 mit einem offenen Bruch des linken Hinterbeines an einem Straßenrand in Varazdin gefunden worden. Das Asyl Spas wurde jedoch erst einige Tage später zu Hilfe gerufen, als sich bereits eine Blutvergiftung (Sepsis) entwickelt hatte. Auch wurde in der Tierklinik festgestellt, dass Tin erblindet ist – wahrscheinlich infolge eines heftigen Schlages.

 

Wir haben bereits am 16. Oktober und am 5. November 2017 über Tin berichtet. Durch eine komplizierte Operation, bei der der Knochenbruch mit einer Titanplatte fixiert wurde, war es zunächst gelungen, Tins Beins zu retten. Doch bislang zeigt die Behandlung nicht den gewünschten Erfolg. Zu lange war die Verletzung unversorgt geblieben und die Blutvergiftung zu weit fortgeschritten.

Aktuell schreibt uns Goga: „Wir tun alles, was möglich ist, um das Bein von unserem lieben, jungen und tapferen Tin vor der Amputation zu retten. Das Neue Jahr soll Glück bringen für Tin. Am Tag nach Neujahr mussten die Titanplatte und Schrauben in einer Notoperation entfernt werden. Eine starke Entzündung und einsetzende Nekrosen (Gewebezerfall) ließen keine andere Wahl. Auch nach drei Monaten des Kampfes ums Überleben und um den Erhalt des Beinchens, dessen massive Brüche von Menschen verursacht wurden, geben wir nicht auf. Wir kämpfen weiter für und mit unserem wunderbaren Tin, der einen so starken Lebenswillen besitzt.“

Tin braucht weiterhin ein spezielles Antibiotikum, denn nur dieses ermöglicht den gewünschten Heilungsprozess. Die Therapie ist sehr aufwendig und könnte eine externe Fixierung („Fixateur externe“ = Haltesystem zum Ruhigstellen von Knochen) erfordern. Hat auch dies keinen Erfolg, bleibt schlimmstenfalls nur die Amputation. Gemeinsam mit Tin gehen wir nun Schritt für Schritt.

Tin gibt nicht auf und zeigt uns, dass er kämpfen möchte.

Tin ist jung und hat sein Leben noch vor sich.

 

Wir möchten Tin all das ermöglichen, was wir alle auch unserem eigenen Hund ermöglichen würden. Bitte unterstützen sie uns für Tins weitere Therapie. Die geplante Operation wird 500 Euro kosten. Eine Amputation kann und darf nur an letzter Stelle stehen.

Kontakt: meri.lesika@gmx.de

6. Januar 2018

Grof braucht dringend ein warmes, trockenes Plätzchen

Als Welpe wurde Grof mit Demodikose im Asyl aufgenommen. Diese hundespezifische parasitäre Hauterkrankung befällt häufig geschwächte Welpen und Junghunde. Sie führt zu einer gestörten Haarbildung und zeigt sich durch kahle, juckende Hautpartien. Nach zunächst erfolgreicher Therapie ist bei Grof, der sich jetzt in der Pubertät befindet, die Krankheit erneut ausgebrochen. Um wieder gesund zu werden, muss der junge Rüde schnellstens das Asyl verlassen. Ansonsten begünstigen Kälte, Nässe und Stress bei Grof ein weiteres Fortschreiten der Krankheit.

Wir suchen dringend ein Zuhause oder eine Pflegestelle für den lieben Cane Corso-Mischling. Wenn Sie Grof adoptieren oder ihn zur Pflege aufnehmen möchten, melden Sie sich bitte schnell bei Meri Ivcevic.

Kontakt: meri.lesika@gmx.de


>>> Bitte beachten Sie: Cane Corso und deren Mischlinge werden in Bayern und Brandenburg als Listenhunde geführt.

3. Januar 2018

Trauer um Ajki

Erst vor zwei Tagen hatten wir über Ajki berichtet, der nach unsagbar schweren Misshandlungen verletzt an Bahngleisen ausgesetzt worden war. Heute erreichte uns die traurige Nachricht aus dem Asyl Spas, dass Ajki seinen schweren Verletzungen erlegen ist. Sein Leben konnte auch durch die sofort durchgeführte Notoperation nicht gerettet werden.

 

Ein Leben in Liebe und Geborgenheit war ihm nicht vergönnt. Wie so viele vor ihm wurde auch Ajki ein Opfer grausamer Menschen. Im Asyl herrscht große Trauer um den jungen, so liebenswerten Rüden. Obgleich alles getan wurde, um sein Leben zu retten, bleibt angesichts seines Todes schmerzvolle Fassungslosigkeit zurück.

Wir danken allen Menschen für ihr Mitgefühl und ihre Anteilnahme am Schicksal von Ajki. Ganz besonders bedanken wir uns bei Ajkis lieben Spendern, die zu seiner Operation beigetragen haben.

1. Januar 2018

Schwer misshandelt und an Bahngleisen verlassen:
Ajki, ein Hundeschicksal

Mit einem besonders traurigen Schicksal endete das Jahr 2017 im Asyl Spas: Am 29. Dezember wurde Goga von einem dringenden Notfall informiert: Auf dem öffentlich nicht zugänglichen Teil einer Bahnstrecke sei ein schwer verletzter Hund auf einer Brücke angebunden. Ein Zugführer hatte ihn bemerkt und seine Vorgesetzten benachrichtigt. Dringende Eile war geboten. Doch zunächst musste eine Erlaubnis zum Betreten des Streckenabschnittes eingeholt werden – angesichts der großen Gefährdung des Hundes durch den laufenden Zugbetrieb ein nervenaufreibender und zeitaufwändiger bürokratischer Vorgang für Goga und ihr Team.

Endlich vor Ort angekommen, bot sich ihnen ein trauriger Anblick: ein Retriever, an einen Zaun gebunden, offenkundig schwer verletzt an der Wirbelsäule und deshalb bewegungsunfähig. Goga hat ihn Ajki genannt. In der Tierklinik wurde sofort eine Notoperation eingeleitet. Die endgültige Prognose steht derzeit noch aus, doch die Hoffnung auf Heilung ist gering. Ajkis Wirbelsäule ist gebrochen und sein Rückenmark ist schwer geschädigt. Sehr wahrscheinlich werden Ajkis Hinterbeine gelähmt bleiben. Chancen auf eine Regeneration bestehen kaum, es bedürfte eines kleinen Wunders. Ein erster Verdacht, nachdem die Verletzungen von einem Zugaufprall stammen könnten, hat sich nicht bestätigt. Der medizinische Befund deutet vielmehr darauf hin, dass Ajkis Wirbelsäule durch schwere Schläge gebrochen wurde.

Derzeit befindet sich Ajki zur weiteren Behandlung und Beobachtung in der Tierklinik. Er ist ein sehr lieber, noch junger Hund, sehr zart, sanft und geduldig. Wir werden über sein weiteres Schicksal berichten.

Wir suchen dringend liebe Menschen, die Ajkis Behandlung finanziell unterstützen. Diese wird langwierig sein und eventuell weitere Operationen erfordern. Die Behandlung von Notfällen ist mit dem Budget des Asyls nicht abzudecken. Eine Finanzierung ist daher nur durch Spenden möglich. Helfen Sie Ajki!